Pokal und wech – Thomas Tuchel und der BVB trennen sich

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Was nicht passt, kann nicht immer passend gemacht werden!

Es lief nicht mehr rund zwischen der Dortmunder Borussia und Thomas Tuchel und was viele befürchteten ist nun Realität. Der Verein trennt sich mit sofortiger Wirkung vom 43-Jährigen.

Schon seit Wochen gab es Spekulationen zur Trainerfrage, das Verhältnis wirkte angekratzt. Vereinsführung und auch die Spieler kritisierten den Trainer und seine Entscheidungen öffentlich, zuletzt nach dem gewonnen Pokalspiel. Nun ist es amtlich: Tuchel verlässt die Borussia.

„Ich bin dankbar für zwei schöne, ereignisreiche und aufregende Jahre. Schade, dass es nicht weitergeht“, meldet sich Tuchel bei Twitter zu Wort. „Danke an die Fans, an die Mannschaft, an den Staff und an alle, die uns unterstützt haben. Wünsche dem BVB alles Gute.“

Thomas Tuchels Statement auf Twitter. Quelle: Twitter

Auch Borussia Dortmund meldete sich auf der Vereinshomepage zu Wort: „Der BVB legt großen Wert auf die Feststellung, dass es sich bei der Ursache der Trennung keinesfalls um eine Meinungsverschiedenheit zwischen zwei Personen handelt.“ Das Wohl des Vereins sei grundsätzlich wichtiger, als das von Einzelpersonen, betont der BVB.

Als Nachfolger sind Lucien Favre (Nizza), Peter Stöger (Köln), Peter Bosz (Amsterdam) und auch Niko Kovac vom Pokalgegner Eintracht Frankfurt im Gespräch. Julian Nagelsmann, Nachwuchstrainer aus Hoffenheim, soll bereits abgesagt haben.

Bliebe der BVB sich treu, wäre nach der Verpflichtung von Klopp und Tuchel, die beide von Mainz 05 kamen, der jüngst dort entlassene Martin Schmidt eine Überlegung wert.