Raus ins Grüne – Naturschutzgebiete im Kreis Unna

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Über die Naturschutzgebiete im Kreis Unna informieren meist große Tafeln, oft gibt es auch Flyer – wie hier im Naturschutzgebiet Kiebitzwiese in Fröndenberg/Ruhr. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna

Vom Alltag erholen, wo geht das besser als in der Natur?

39 Naturschutzgebiete gibt es im Kreis: Beversee und Mühlenbruch in Bergkamen, die Alstedder Mark in Selm und Lünen, das Sandbachtal in Bönen, die Uelzener Heide in Unna oder das Liedbachtal, die Kiebitzwiese in Fröndenberg und nicht zu vergessen die Lippeauen und viele mehr.

Fotografieren gehört zu den beliebten Freizeitbeschäftigungen im Naturschutzgebiet – wie hier in der Kiebitzwiese in Fröndenberg/Ruhr. Foto: Birgit Kalle – Kreis Unna
Doch auch die freie Natur ist kein regelfreier Raum. Damit die zahlreichen Tier- und Pflanzenarten nicht gefährdet werden, sind ein paar Regeln unumgänglich. Was ist erlaubt? Wie verhalte ich mich am besten? Auf den Wegen bleiben, keine Pflanzen ausreißen, keine Bäume beschädigen: Informationstafeln an den Eingängen zu den Gebieten weisen den richtigen Weg und informieren über das Gebiet und seine Bewohner, seine Geschichte und Besonderheiten.

Der Kreis Unna hat acht Landschaftspläne aufgestellt, über die Schutzgebiete ausgewiesen worden sind. Neben den Landschaftsplänen finden die Nutzer hier auch Informationen zum Sport: Angeln und Kanufahren ist an bzw. auf der Lippe nicht überall erlaubt.

„Gerade hier an der Lippe, die in weiten Teilen sogar europäischen Schutzstatus genießt, sind Regelungen unumgänglich“, erklärt Sebastian Heide-Napierski, Mitarbeiter der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis Unna. „Daher sind sowohl für das Angeln als auch für das Kanufahren bestimmte Bereiche ausgewiesen worden, in denen die entsprechenden Aktivitäten erlaubt sind.“