Sommer zu nass – Droht uns eine Mückenplage?

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Der Sommer war bisher eher nass. Patschnass. Was die Bürger nervt, freut die Insekten, besonders die Mücken.

Und die könnten sich zu einer echten Plage auswachsen, denn Mücken mögen es nass und warm. Sie legen ihre Eier in stehenden Gewässern ab und solange es schön warm ist, schlüpft immer wieder neuer Nachwuchs.

“Jetzt haben Mücken die besten Voraussetzungen, um sich zu vermehren”, sagt Heinz Mehlhorn, Zoologie-Professor an der Universität in Düsseldorf.

Gartenteiche, Regenfässer und sonstige stehende Gewässer sind ein Paradies für die kleinen Plagegeister, die in der Natur jedoch einen wichtigen Platz haben, nämlich in der Nahrungskette: Spinnen, Fische, Vögel, Frösche… sie alle freuen sich über das Extraangebot an Futter.

Was hilft gegen Mückenstiche?

Es gibt viele Tipps und Tricks, die gegen das elende Jucken von Mückenstichen helfen sollen. Die Wissenschaft ist da leider noch nicht ganz so weit ein Mittel aus der Apotheke hilft natürlich immer noch am besten. Aber es gibt auch so einige Hausmittelchen*, die angeblich helfen sollen.

So haben wir selbst mit Zwiebeln gute Erfahrungen gemacht . Im Saft der Zwiebel ist Schwefel enthalten und der wirkt nicht nur entzündungshemmend, sondern lindert auch Juckreiz und Schwellung. Es lohnt sich auch, eine Aloe-Vera-Pflanze im Haus zu haben. Einfach den Saft aus einem der fleischigen Blätter pressen und auf dem Stich verreiben. Das kühlt und lindert den Juckreiz.

Was aber, wenn man unterwegs ist, und weder eine Aloe noch eine Zwiebel oder die Hausapotheke dabei hat? Unsere Redakteurin ist ein echtes Dorfkind – was früher immer geholfen hat: Gänseblümchen! Das kleine Blümlein mitsamt Stiel und Blättern auspressen oder zerreiben und den Saft auf dem Stich verteilen – schon hört das Jucken auf. Auch Giersch oder Spitzwegerich sollen helfen. Auch diese Pflanzen einfach zerreiben und die Paste auf den Stich auftragen.

 

*Aus rechtlichen Gründen weisen wir darauf hin, dass bei diesem Artikel, Rezepte und Tipps kein Heilungsversprechen unsererseits zugrunde liegt, bzw. hier keine Linderung oder Verbesserung einer Erkrankung garantiert oder versprochen wird. Unsere Tipps beruhen auf eigenen Erfahrungswerten.