Vorbildliche Zeugen – doch 9 Jährige ertrinkt vor Augen der Mutter und des Bruders

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Eine Tragödie, für die wir – der Warnung wegen – heute einmal etwas weiter rundgeblickt haben. Im Rhein bei Duisburg ist am Sonntagnachmittag ein 9 jähriges Mädchen vor den Augen seiner Mutter und seines kleinen Bruders ertrunken.

Eine erst 12 jährige Augenzeugin reagierte vorbildlich, alarmierte per Handy sofort die Feuerwehr, ein 51 jähriger Mann sprang dem Kind ins Wasser nach, zog es ans Ufer. Doch es war schon zu spät. Die 9 Jährige starb kurz darauf in der Kinderklinik.

Wie die Duisburger Polizei berichtet, saß die 9 Jährige gegen 16:30 Uhr auf einem Stein am Rheinufer bei Friemersheim. Bei ihm waren die 35-jährige Mutter und der 6 jährige Bruder.

Plötzlich rutschte das Mädchen vom Stein, stürzte ins Wasser und ging sofort unter.

Die entsetzte Mutter schrie laut um Hilfe; ein zufällig anwesendes 12-jähriges Mädchen rief per Handy sofort die Feuerwehr, und ein 51-jähriger Mann, der sich mit anderen Personen auf einem Sportboot befand, hechte ins Wasser, bekam das Mädchen zu fassen und brachte es ans Ufer.  Hier begannen Beamte der Wasserschutzpolizei sofort mit Reanimationsmaßnahmen, die der Notarzt fortsetzte.

Zwischen Leben und Tod schwebend wurde die 9 Jährige mit dem Notarztwagen in die Kinderklinik Duisburg gebracht. Doch alles ärztliche Bemühen kam für das Kind zu spät.

Wir möchten diesen tragischen Vorfall auch unter dringendem warnendem Hinweis auf die Gefahren an Gewässern weitergeben. Wir sprechen den Angehörigen des toten Kindes unser tiefes Mitgefühl aus.