Zu pummelig geworden: Feuerwehr rettet Igel aus Zwangslage

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Er hatte ein paar zu viele lecker fette Schnecken schnabuliert – und war ein bisschen prall um die Hüften geworden. Ergebnis: Er blieb in einem Spalt zu seinem Unterschlupf stecken.

Nicht vor und zurück ging´s für das festgekeilte Igelchen, das die Berufsfeuerwehr Dortmund am Montagabend in Scharnhorst fachmännisch befreite. Der stachelige Geselle hatte versucht, scheinbar aus alter Gewohnheit unter dem Podest vor der Haustür einen Unterschlupf zu finden.

“Mit dem Kopf war er bereits unter dem Podest verschwunden, schien aber seit dem letzten Besuch an Körperumfang zugelegt zu haben und kam durch den schmalen Spalt nicht weiter. Da die zu seinem Schutz gedachten Stacheln ihn wie Wiederhaken an dem Podest festhielten, ging es auch nicht mehr zurück”, beschreibt die Dortmunder Wehr diese entschieden unpässliche Situation für das rundliche Igeltier.

Die zur Hilfe gerufenen Brandschützer schritten professionell zur Hilfe: Rund um das eingeklemmte Tier nahmen sie die Pflastersteine aus dem Weg auf. Zu guter Letzt entfernten sie unter dem Stein,auf dem der Igel hockte, noch den Untergrund, so dass der Stein nach unten wegsacken konnte und den Igel freigab.

Nach der Befreiung wurde das Tier auf einer Freifläche abgesetzt – und entschwand höchst erleichtert, so schnell es seine kurzen Beine trugen. Der Festklemmstress wird das Pummel-Igelchen vermutlich um einige willkommene Gramm erleichtert haben.

Fotos: Feuerwehr Dortmund