Hansa-/Hochstraße: „OP am offenen Herzen“ begleitet Unnaer bis in den Herbst

4
1926

Das Stop and Go am Knotenpunkt Hansastraße / Hochstraße in Unna wird die Verkehrsteilnehmer bis in den Herbst begleiten. Nach aktuellem Sachstand soll der Kreuzungsbereich etwa Mitte Oktober fertig umgebaut sein.

Der umfangreiche Ausbau des Schwarzen Weges (zwischen Hansastraße und Afferder Weg) wird allerdings noch einige Wochen bzw. Monate länger beanspruchen. Ein konkreter Endtermin ist hierfür noch nicht festgesetzt.

Immerhin soll der neuralgische Punkt Hansa-/Hochstraße in rund 8 Wochen wieder freigegeben  werden können: Ziel des Kreises (als Bauherr der Großmaßnahme) ist es, die Baustellenampel, die den Verkehr einspurig regelt, bis Mitte Oktober abbauen zu können. Die Nordseite der Hansastraße ist fertig, die südwestliche Seite soll es bis Mitte/Ende September sein. Als letzter Bauabschnitt folgt schließlich die Osthälfte der Hochstraße.

ZU DEM GESAMTPROJEKT:

Von einer „OP am offenen Herzen“ sprachen die Verantwortlichen des Kreis-Bauamtes beim Start des Ausbaus im Oktober vorigen Jahres.

Der enge, kurvige Schwarze Weg (K 39n) soll zur leistungsstarken Verbindung zweier Hauptverkehrsachsen werden. Bauzeit: Gut ein Jahr. Betroffen: eine der verkehrsreichsten Kreuzungen Unna.

Mit dieser komplett neuen Straße wird eine leistungsstarke Verbindung zwischen Afferder Weg und Hansastraße geschaffen“, versprach der Kreis in seiner ausführlichen Ankündigung vom Oktober 2016. Bis dahin müssten sich alle Verkehrsteilnehmer allerdings für viele Monate auf Beeinträchtigungen am Knotenpunkt Hansastraße/Hochstraße einstellen – und am Afferder Weg, der mit einem neuen Kreisverkehr an den Schwarzen Weg angebunden wird. (Unten ein Archivbild vom Frühjahr).

Neben den rund 450 Metern neuer Straße und besagtem Kreisel gehört die neue Ampelanlage an der Kreuzung Hansastraße/Hochstraße zu der umfangreichen Baumaßnahme. Nach dem dreispurigen Ausbau mit Geradeaus-, Linksabbiege- und Rechtsabbiegespur soll der Verkehr hier künftig staufrei fließen.

Für Fußgänger und Fahrradfahrer, die auf der Königsborner Straße zwischen Massen und Unna unterwegs sind (dort liegt z. B. die Hellweg-Realschule), kommt es während der Bauphase zu keinen größeren Beeinträchtigungen: „Wir werden für sie extra eine provisorische Umgehung einrichten“, sagt Bauleiter Holger Middelmann aus dem Fachbereich Bauen. Der bisherige „Schwarze Weg“ bleibt übrigens als Radweg in einer Breite von 3 Metern erhalten.

 

 

 

 

4 KOMMENTARE