Steckengeblieben – Einbrecher in der Bredouille

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„Vielleicht hätte er vorher eine Diät machen sollen…“, witzelte selbst die Dortmunder Polizei.

Ein Einbrecher ist den Beamten aus der Nachbarstadt in der vergangenen Nacht auf kuriose Weise ins Netz gegangen. Geräusche weckten die Anwohner der Thielenstraße und des Pothmorgenwegs um 04:40 Uhr früh. Zwei Hunde bellten und jemand machte sich an einer Regenrinne zu schaffen – die Bewohner riefen die Polizei.

Und die traf auf einen Mann, der zwischen einem Zaun und einer Regentonne feststeckte. Offenbar hatte er im Garten eines Hauses an der Thielenstraße erst eine Gartenlaube aufgebrochen, versucht, die Rollläden eines Fensters zu entfernen – wobei er scheiterte – und wurde sodann auch noch von einem Hund gestört. Der Mann wollte in einen anderen Garten flüchten und versuchte, über eine Regentonne dorthin zu gelangen – wo seine Flucht jäh endete. Belgleitet vom Bellen eines zweiten Hundes blieb er stecken.

Er kam weder vor noch zurück – die Polizisten mussten ihn befreien. Der 26-Jährige, polizeibekannt, bedankte sich jedoch nicht für die Hilfe – auf der Fahrt ins Krankenhaus beleidigte und bespuckte der Mann die Beamten. Auch auf der Fahrt aufs Polizeirevier besann er sich nicht.

Genutzt hat ihm das aber wenig, er wurde noch im Laufe des heutigen Tages einem Haftrichter vorgeführt.