2 Stunden Aufregung wegen verängstigten Hundes – Polizei sorgt für Happy End

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Ein verängstigter, herrenloser Hund hat am heutigen Mittwoch die Polizei und das Ordnungsamt in Bergkamen in Atem gehalten. Aber es gab ein Happy End!

Das Tier konnte nach über 2 Stunden mit viel Aufwand betäubt und ins Tierheim gebracht werden – es musste zum Glück nicht erschossen werden.

Eine Autofahrerin meldete bei der Polizei einen herrenlosen Hund, der immer wieder in Bereich Nordfeldstraße/Auf dem Braam über die Straße laufen würde. Eine Polizeibeamtin aus Bergkamen übernahm den Einsatz und musste feststellen, dass dieser Hund nicht zum ersten Mal herrenlos unterwegs war.

Obwohl die tierliebe Autofahrerin ein Frühstücksbrot spendierte, das der offenbar hungrige Hund auch genüsslich verschlang, ließ er sich nicht anlocken geschweige denn anfassen. Über die Heinrichstraße, die Landwehrstraße, die Präsidentenstraße bis auf ein umzäuntes Grundstück an der Karl-Liebknecht-Straße bekam der Vierbeiner (der mehrmals über die Fahrbahnen rannte) polizeiliches Geleit.

Dort auf umzäumtem Areal versuchten weitere Polizeibeamte, Mitarbeiter des Ordnungsamtes und ein hinzugezogener Hundefachmann, den durch den Stress angstaggressiv gewordenen Hund u. a. mit einem Hundefangstock einzufangen. Ergebnislos, er ließ niemanden an sich heran.

Jetzt gab es nur noch eine Möglichkeit: Ein Betreiber eines Wildgeheges, der über eine entsprechende Erlaubnis verfügt, betäubte das Tier mittels Blasrohr und Narkosemittel. Anschließend wurde der Hund in ein Tierheim gebracht. “Hier kann er erst einmal wieder zur Ruhe kommen!”, teilt die Polizei erleichtert mit.

Fast 2 Stunden dauerte der Einsatz – der Eigentümer des Hundes ist bekannt, konnte währenddessen aber nicht erreicht werden.

Unsere Freunde und Helfer sind tierlieb: Erst am Samstag hatte die Autobahnpolizei in Essen für die Rettung einer kleinen Katze die Fahrbahnen der A52 eine halbe Stunde voll gesperrt.

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