Hohe Geldbuße für unfallflüchtigen BVB-Profi

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Symboldbild / Pixabay
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Er baute einen Unfall und floh. Die Quittung bekam BVB-Spieler Raphael Guerreiro vom Dortmunder Amtsgericht saftig. Aber: Er darf weiter Auto fahren.

90.000 Euro als Bewährungsauflage muss Guerreiro zahlen, berichtet der WDR. Damit ging das  Strafverfahren gegen den promimenten Verkehrssünder zu Ende.

Der 23-Jährige gab vor Gericht zu, im November einem anderen Autofahrer in einer Tempo-30-Zone mit seinem Sportwagen die Vorfahrt genommen haben. Über seinen Anwalt und einen Dolmetscher gab der Fußballprofi zu, kurz den Schaden an seinem eigenen Wagen inspiziert zu haben und dann davongefahren zu sein.

Es gab keine Verletzten, aber Blechschaden in Höhe von 2.000 Euro.

Wenige Stunden später stellte sich der Flüchtige selbst der Polizei und behauptete, einen „Blackout“ erlitten zu haben – wegen Panik und mangelnder Deutschkenntnisse.

Sofern er sich in den nächsten 2 Jahren nichts zu Schulden kommen lässt, muss er eine vom Amtsgericht verhängte Geldstrafe über 120.000 Euro nicht zahlen. Dann bliebe es bei der Geldbuße – 90.000 Euro.

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