“Person in Not in der Ruhr”: Großeinsatz in Fröndenberg/Menden mit gutem Ende

3
3943

Großeinsatz mit mehr als 100 Einsatzkräften an der Ruhr. Bis weit nach Mitternacht suchte ein großes Aufgebot von Polizei und Feuerwehr am Samstag im Grenzbereich von Fröndenberg und Menden nach einer vermissten Person (unser Erstbericht HIER).

Am Samstagnachmittag fasste die involvierte Feuerwehr Menden den umfangreichen nächtlichen Einsatz zusammen.

“Gegen 23 Uhr am Freitagabend wurden zunächst die Feuerwehr-Einheiten der Feuerwache Menden, des Löschzuges Menden-Mitte und der Löschgruppen Bösperde und Schwitten zu einer Personensuche an der Stadtgrenze zu Fröndenberg alarmiert”, berichtet die Freiwilligenwehr der Nachbarstadt. “Dort sollte sich eine Person in Not in der Ruhr befinden.”

Aufgrund des Lagebildes, das sich den ers teintreffenden Einsatzkräften vor Ort ergab, wurde unverzüglich auch die Feuerwehr Fröndenberg und der Rettungsdienst des Kreises Unna zur weiteren Unterstützung alarmiert.

Mehr als hundert Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst suchten in einer koordinierten Aktion mit Hilfe von Wärmebildkameras, zwei Booten und Polizeihubschrauber mehrere Kilometer Uferbereiche und Wasserflächen ab. Ein Diensthund der Polizei wurde ebenfalls zur Unterstützung hinzugezogen.

Der Besatzung des Hubschraubers “Hummel” aus Dortmund gelang es schließlich, die gesuchte Person auf der Fröndenberger Ruhrseite aufzufinden. Die Rettungskräfte eilten zu ihr, und nach anschließender notärztlicher Versorgung wurde sie vom Rettungsdienst ins Krankenhaus transportiert.

Während des Einsatzes war die Fröndenberger Straße voll gesperrt. Erst gegen kurz vor 2 Uhr in der Nacht konnten die letzten Einsatzkräfte wieder in ihre Standorte einrücken.

Fotos: Feuerwehr Menden