Personalmangel bei Bundespolizei trifft vor allem kleinere Bahnhöfe

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Symbolbild. (Foto: Bundespolizei)

Der Bundespolizei fehlt Polizei. Betroffen sind vor allem kleinere Bahnhöfe im Ruhrgebiet.

Deren Dienststellen müssten zeitweise schließen, damit wenigstens an den Metropol- Bahnhöfen in Essen und Düsseldorf rund um die Uhr Bundespolizei im Einsatz sei. Über 50 Beamte fehlen im Ruhrgebiet, sagte Bundespolizeisprecher Volker Stall heute im WDR.

Zudem müssten Bundespolizisten urlaubsbedingte Mehrarbeit an den Flughäfen mit auffangen. Diese Beamten, die für Ein- und Ausreisekontrollen vorgeschrieben sind,  fehlen dann an den Bahnhöfen und in Zügen.

Dort kommt es gerade an den Wochenenden immer wieder zu großen Unruhen und gewalttätigen Übergriffen/Auseinandersetzungen. In Gelsenkirchen z. B. häuften sich die Probleme mit libanesischstämmigen Menschen.

“Um die Sicherheit bräuchten sich Reisende an den Bahnhöfen im Ruhrgebiet aber nicht zu sorgen”, zitiert der WDR den Polizeisprecher:  Im Notfall würden die örtlichen Polizeidienststellen oder andere Bundespolizeidirektionen übernehmen. Im Zweifelsfall immer die 110 wählen.