Großbrand nahe A1: 400 Strohballen in Flammen – Autobahnverkehr betroffen

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Brandstifter haben am Samstagabend auf einem Feld unweit der A1 in Schwerte einen Großbrand entfacht und eine Tempodrosselung auf der Autobahn erzwungen. 400 Strohballen standen laut Polizeiangaben lichterloh in Flammen.

Der Alarm erging um 21.45 Uhr. Feuerwehr und Polizei rückten zur Lichtendorfer Straße aus. Ein Großbrand erwartete sie, nach ersten Ermittlungen mutwillig von Brandstiftern gelegt.

Aufgrund der enormen Rauchentwicklung war auch die angrenzende Autobahn betroffen. Hier musste vorsorglich – aufgrund der Sichtbehinderung durch den Qualm – die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h gedrosselt werden, und zwar für die ganze Nacht hindurch bis zum frühen Sonntagmorgen. Auch durch diese sofortige umsichtige Maßnahme kam es auf der A1 zu keinen besonderen Zwischenfällen, bilanziert die Polizei am Sonntagmorgen erleichtert.

Beidseitig musste die Lichtendorfer Straße direkt am Feld gesperrt werden. Den Sachschade gibt die Polizei nach ersten Schätzungen mit ca.  3.000 Euro an.

Die Kriminalpolizei Unna hat die Ermittlungen übernommen. Bisher gibt es keine Hinweise auf die Brandstifter. Zeugen, die am gestrigen Abend im Umfeld des Brandortes etwas Verdächtiges wahrgenommen haben, werden deshalb dringend gebeten, sich mit der Polizei in Schwerte, unter der Telefonnummer 02304 – 921-3320 oder der Polizei in Unna, Telefon 02303 – 921 0, in Verbindung zu setzen.

Vor drei Jahren schreckte eine Brandserie auf Feldern im Südkreis und im Kreis Soest auf:  Bericht HIER

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