4 Asylbewerber aus Unna und dem Sauerland rauben gewalttätig Reisende aus – Festnahme

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Eine Schlägerei wurde gemeldet – sie stellte sich als gewalttätiger Raub heraus, bei dem auch ein abgebrochener Flaschenhals zum Einsatz kam.

Vier marokkanische Asylbewerber, gemeldet in Unna und im Sauerland, konnten am Samstagmorgen in Dortmund und Essen nach einer gewalttätigen Straftat festgenommen werden.

Wie die Bundespolizei berichtet, wurden Einsatzkräfte Samstagfrüh um 06:45 Uhr zu einer  Schlägerei im Essener Hauptbahnhof gerufen. Was wirklich passiert war, stellte sich vor Ort etwas anders dar:

Vier Marokkaner hatten in einem Zug zwei junge Männer (18, 20) aus Dortmund und Gelsenkirchen ausgeraubt. Als diese den Diebstahl ihrer Geldbörsen bemerkten und die frechen Diebe zur Rede stellten, reagierten diese unverzüglich gewalttätig:

Sie schlugen in Überzahl auf ihre Opfer ein und griffen sie mit einem  abgebrochenen Flaschenhals an.

Einsatzkräfte fanden die frisch gestohlenen Geldbörsen bei den Nordafrikanern. Sie nahm drei der Marokkaner fest (23, 25, 25), Nummer Vier suchte zunächst das Weite. Er kam bis zum Hauptbahnhof Dortmund – dort empfingen ihn Bundespolizisten und nahmen auch ihn unter ihre Fittiche.

Das Quartett wurde ins Polizeigewahrsam eingeliefert.

„Bei mindestens einem der Männer muss zudem der Aufenthaltsstatus geklärt werden“, teilt Bundespolizeisprecher Volker Stall weiter mit, „er verfügte über keinerlei Ausweisdokumente.“ Alle vier Männer befinden sich derzeit im Asylverfahren und haben ihren Wohnsitz in Unna, Möhnesee und Arnsberg.

Die Bundespolizei leitete ein Ermittlungsverfahren wegen räuberischen Diebstahls und Raub ein. Die Ermittlungen dauern an. Von ihrem Ausgang wird es abhängen, ob die Männer in U-Haft wandern.

UPDATE: Ein Folgebericht – Untersuchungshaft wurde nicht erwirkt.

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