Berichte: Attentäter von Turku hielt sich auch in Unnas Nachbarstadt auf

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Er erstach am Freitag zwei Frauen und verletzte 8 weitere Menschen zum Teil schwer. Die Bluttat im finnischen Turku rückt jetzt gefühlt sehr nah an uns heran. Denn der mutmaßliche marokkanische Attentäter hielt sich über Monate in Deutschland auf und soll auch in Unnas Nachbarstadt Dortmund gelebt haben.

Das berichten heute Nachmittag verschiedene lokale und überregionale Medien, u. a. Die Süddeutsche Zeitung.

Nach ihren Informationen hielt sich der 18-Jährige Ende 2015 vorübergehend in Deutschland auf. Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums bestätigte gegenüber der SZ, dass der junge Nordafrikaner wegen illegalen Aufenthalts erkennungsdienstlich behandelt worden sei. Asylantrag habe er nicht gestellt.

Mit verschiedenen Identitäten soll der Marokkaner in Deutschland unterwegs gewesen sein und tauchte im vergangenen Frühjahr offenbar unter:  Die Ausländerbehörde in Dortmund habe ihn im April 2016 als „unbekannt verzogen“ notiert.

Aufgefallen war der 18 Jährige nicht wegen Terrorverdachts. In Neuss wurde ihm eine Körperverletzung vorgeworfen.

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