Messerstecherei in Hamm war Bluttat unter Landsleuten – Haftbefehl beantragt

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Polizei NRW Innenministerium NRW Foto: Jochen Tack

Versuchter Totschlag in zwei Fällen sowie gefährliche Körperverletzung in zwei Fällen: So lautet der Vorwurf gegen den mutmaßlichen Messerstecher vom Dienstagabend in Hamm.

Die blutige Attacke auf dem Bahnhofsvorplatz war eine Bluttat unter Landsleuten. Sowohl der mutmaßliche Täter als auch die beiden schwerst verletzten Opfer sind Eritreer, die in Hamm wohnen.

Das teilte die Dortmunder Staatsanwaltschaft am Mittwochnachmittag gemeinsam mit den Polizeipräsidien Dortmund und Hamm mit.

Der Tatverdächtige, der seine beiden Landsleute mit einem Messer lebensgefährlich verletzte,  wurde von Beamten der Bundespolizei mit vorgehaltener Waffe im Bereich der Bücherei in Hamm gestellt und widerstandslos festgenommen, heißt es in der Presseerklärung. Zuvor habe er das Küchenmesser weggelegt. Vor seiner Festnahme hatten Passanten den Flüchtenden aufgehalten und eingekreist.

Die beiden schwer verletzten Männer mussten in Krankenhäusern notoperiert werden. Sie sind nach Auskunft der Ärzte mittlerweile außer Lebensgefahr, allerdings noch nicht vernehmungsfähig. Da sich auch der Beschuldigte bislang vollständig zur Sache ausschweigt, sind die Hintergründe der Tat noch unklar.

 Die Staatsanwaltschaft hat gegen den Festgenommen Haftbefehl wegen des Verdachts des versuchten Totschlags in zwei Fällen und gefährlicher Körperverletzung in zwei Fällen beantragt.

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