Raub in DO-Nord: Blutspur verriet Kriminellenduo

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Raub in der Nordstadt – eine Blutspur verriet die vermutlichen Täter.

Zwei Kriminelle haben in der Nacht auf Mittwoch (23. August) einen 33-Jährigen auf der Münsterstraße ausgeraubt. Beide wurden wenig später unweit des Tatortes in einer Wohnung festgenommen: Aufmerksame Zeugen und eine Blutspur verrieten ihr Versteck.

Der Überfall passierte um 0.40 Uhr vor einem Mehrfamilienhaus an der Münsterstraße. Die beiden Fremden gingen schnurstracks auf ihr Opfer so, forderten Bares. Und noch eher der 33-Jährige reagieren konnte, sprühten sie ihm Pfefferspray ins Gesicht.

Er wehrte sich und bekam einen Faustschlag gegen den Kopf, dann stahl ihm einer der beiden das Handy aus der Hosentasche, und beide rannten in Richtung Mallinckrodtstraße und verschwanden dort in einem Mehrfamilienhaus – was Zeugen beobachteten und eine Polizeistreife darauf aufmerksam machten.

Und siehe da – im Hausflur zog sich eine Blutspur bis zu einer Wohnung im Obergeschoss. Die 25-jährige Mieterin öffente – und in der Wohnung folgten die Beamten weiter der Blutspur und fanden schließlich die beiden flüchtigen Räuber. Einer schien sich beim Faustschlag oder der anschließenden Flucht verletzt zu haben.

Der 20-Jährige aus Erkrath und der 23-jährige Attendorner sind für die Polizei keine Unbekannten, heißt es im Bericht der Dortmunder Polizei. Der Attendorner wurde überdies mit einem Haftbefehl gesucht.

Beide Männer wurden in der Nacht festgenommen. Die Ermittlungen dauern an.

UPDATE Donnerstag:

Wir erfragten beim Dortmunder Polizeisprecher Sven Schönberg die Herkunft der beiden Festgenommen: Der in Erkrath wohnende ist demnach in Russland geboren, der Attendorner – der auf Hafturlaub frei war – ist ein gebürtiger Sauerländer.