Raub bei Tattoo-Party Königsborn: Aufmerksame Zeugin gesucht

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Die Unnaer Polizei sucht eine aufmerksame Zeugin, die am Tattoo-Party-Samstag in Königsborn am 05. August einen Raub beobachtete und die Polizei informierte.

Die gesuchte Frau sprach die eingesetzten Polizeibeamten auf dem Partygelände am Salzweg gegen 17:30 Uhr an, schildert die Kreispolizeibehörde den Vorfall.  Sie sagte, dass sie soeben beobachtet hätte, wie zwei Männer einen weiteren Mann auf den Boden stießen.

Sie zeigte den Beamten die beiden Männer, die etwas entfernt am Haupteingang des Festgeländes standen. Die Polizisten stellten die Personalien von einem der beiden fest. “Der andere widersetzte sich jedoch, trat, schlug und spuckte um sich und beleidigte die Beamten”, berichtet die Polizeipressestelle.

Während die Polizisten noch mit dem Mann beschäftigt waren, habe sich die Zeugin leider entfernt, ohne ihre Personalien zu hinterlassen.

Mit Hilfe der Security der Tattoo Party konnte danach das Raubopfer ausfindig gemacht werden. Der Mann war stark betrunken, konnte zunächst nichts zu dem Überfall sagen. Doch seine Geldbörse war weg – offenbar geraubt. Die Securitymitarbeiter fanden das Portemonnaie vor einem Gebüsch, das Geld hatten die Täter herausgenommen.

Das Raubopfer wurde ins Krankenhaus gebracht. “Der ebenfalls alkoholisierte Beschuldigte blieb zur Ausnüchterung im Polizeigewahrsam”, schließt die Polizei. Und sie bittet, dass sich die aufmerksame Zeugin bei der Polizei in Unna unter 02303/921-3120 oder 921-0  meldet.

Auf unsere Anfrage nach Täterherkünften und der erst späten Vermeldung dieser Raubstraftat teilte uns Polizeisprecherin Ute Hellmann noch am Abend mit, dass bei keinem der bisher Involvierten Migrationshintergrund vorliege. Dass über den Vorfall erst jetzt berichtet wird, begründe sich damit, dass alle Beteiligten unter Alkohol standen und keinerlei Angaben machen konnten. “Der erheblichst alkoholisierte Geschädigte kam am Tattag erstmal ins Krankenhaus und konnte sich an gar nichts erinnern. Daher hat er zunächst eine Vorladung für eine spätere zeugenschaftliche Vernehmung erhalten. Diese Vernehmung ist nun erfolgt. Daher nun die Meldung”, erklärt Ute Hellmann das komplizierte Procedere.