Poller geknickt – zurückgefahren – gleich nochmal drüber

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Gleich zweimal hintereinander fuhr eine Selmerin am Freitagvormittag gegen bzw. über einen Begrenzungspfosten – ohne den ramponierten Poller zu entdecken. Dabei fuhr sie extra noch mal zurück. Mag sein, dass es am Alter lag.

Gegen 11:40 Uhr beobachtete ein Zeuge, wie ein Pkw von der Südkirchener Straße nach rechts in die Ludgeristraße abbog. Beim Abbiegen krachte der Wagen mit der rechten Fahrzeugseite gegen einen der Begrenzungspfosten, die das Befahren des Gehweges verhindern sollen, und hob den Poller aus dem Erdreich.

Die Unfallfahrerin sei kurz stehen geblieben, dann aber weiter gefahren.

Später kehrte sie um Unfallort zurück und blieb kurz stehen. Als sie nun wieder wegfuhr, rollte sie erneut über den nun querstehenden Begrenzungspfosten.

Der Zeuge notierte sich das Kennzeichen und verständigte die Polizei. Die konnte die 86- jährige Unfallfahrerin nebst Fahrzeug ausfindig machen.

Die Seniorin sagte, doch, sie habe durchaus bemerkt, dass sie irgendwo gegen gefahren sei. Daher sei sie zunächst ja auch stehen geblieben. Als sie aber nicht sehen konnte, was sie beschädigt hatte, sei sie weitergefahren.

Die Sache ließ ihr aber keine Ruhe, daher fuhr sie nochmals zur Unfallstelle, um nachzuschauen, was sie beschädigt hatte. Aber auch beim zweiten Anlauf entdeckte sie den querstehenden Begrenzungspfosten nicht. Und gab ihm dann mit erneutem Drüberrollen den Rest…

Die Polizeibeamten stellten fest, dass der Pkw an der rechten Fahrzeugseite (vom ersten Kontakt mit dem Begrenzungspfosten) und am Unterboden (vom Überfahren des dann querstehenden Begrenzungspfostens) beschädigt war. Es entstand ein Gesamtsachschaden in Höhe von ca. 4.250 Euro