Ausgerissene Kuh auf Gleisen – Nach anderthalb Stunden erschossen

1
559
Facebookrss

Vollsperrung einer Bahnstrecke heute (Samstag) aus ungewöhnlichem Grund. Eine Kuh lief bei Selm über die Gleise.

Nach eineinhalb Stunden vergeblicher Versuche, das Tier einzufangen, griff ein Jäger auf Geheiß der Polizei schließlich zum Gewehr und erschoss die Kuh. Das teilte am Samstagnachmittag die Kreispolizeibehörde mit.

Um 12.18 Uhr ging der Notruf ein: Vier Rinder in Selm entlaufen. „Die Tiere liefen Nähe Tannenweg über die Gleise in Richtung Lüdinghausen“, schildert die Polizei die gefährliche Situation. Die Bahnstrecke wurde für den Bahnverkehr gesperrt.

Die Tiere reagierten sehr scheu, ließen niemanden an sich heran. Der Besitzer der Rinder, einige Helfer und die eingesetzten Polizeibeamten versuchten, die Rinder einzufangen und zu beruhigen. Drei konnten nach einiger Zeit auf dem Gelände eines Reiterhofes gesichert werden.

Doch das vierte Tier, eine Kuh, sei immer wieder in die Gleise gelaufen, berichtet die Polizei. „Als auch nach eineinhalb Stunden nicht gelang, die Kuh einzufangen und aus dem Gleisbereich zu bekommen, wurde sie auf Veranlassung der Polizei durch einen Jäger erschossen.“

Der Besitzer, ein Landwirt aus Waltrop, bekam Kenntnis.

Die Bahnstrecke konnte gegen 14.05 Uhr wieder für den Bahnverkehr freigegeben werden. Mit Verspätungen bei 2 Zügen und Teilausfällen bei 6 Zügen kam es auch zu Beeinträchtigungen im Bahnverkehr.

Update Sonntag: Die jungen Rinder konnten entweichen, weil laut Polizei in der Nacht zu Samstag (02.09.2017) unbekannte Täter den Stacheldrahtzaun der Weide  durchgekniffen hatten.

Folgebericht: Wieso Betäubung nicht möglich erschien

 

Facebookrss

1 KOMMENTAR