Zwei Unfälle auf der A1 in knapp 2 Stunden

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Symbolbild.
Zuerst in der einen Fahrtrichtung, dann auf der Gegenfahrbahn – es krachte am Sonntag bis zum frühen Nachmittag in kurzer Folge zwei Mal auf der A1, zuerst bei Kamen, etwa zwei Stunden später in Höhe Schwerte.
Der erste Unfall – bei Kamen – passierte gegen 12.15 Uhr in Fahrtrichtung Köln. Ein Pkw überschlug sich (die Gründe sind noch ungeklärt), Rettungshubschrauber Christoph 8 wurde angefordert. Um 14 Uhr lief der Einsatz noch. Nach Auskunft der Autobahnpolizei Kamen wurden mehrere Menschen verletzt, aber wohl keiner von ihnen schwer.
Gegen 14.20 Uhr mussten die Retter samt Hubschrauber erneut zur A1 eilen, diesmal auf die Gegenrichtung gen Bremen.
Dieser Unfall scheint heftiger zu sein als der erste. In Höhe Schwerte sind nach ersten Informationen mehrere Pkw kollidiert.
Am späten Nachmittag wurden Einzelheiten bekannt. Der Unfall passierte zwischen der Raststätte Lichtendorf und Unna, ein Auto überschlug sich, blieb auf dem Dach liegen. Es gab leider zwei Schwerverletzte. Gleich 2 Rettungshubschrauber landeten auf der Fahrbahn, was Vollsperrung bedeutete.
UPDATE Montag –
Abschlussbericht der Dortmunder Polizei zu diesem Unfall:

Es gab leider drei Schwerverletzte.

Ersten Erkenntnissen zufolge war eine 62-Jährige aus Kamen mit ihrem VW auf dem linken Fahrstreifen in Richtung Bremen unterwegs. Kurz hinter der Raststätte Lichtendorf kam es zum Zusammenstoß mit einem hinter ihr fahrenden Nissan. Dessen Fahrer (63, aus Frankreich) fuhr dort aus bislang ungeklärter Ursache auf den VW auf, als die 62-Jährige verkehrsbedingt stark abbremsen musste. Durch die Wucht des Aufpralls überschlug sich der Nissan und blieb schließlich auf dem Dach liegen.

Bei dem Unfall verletzten sich Fahrerin und Fahrer jeweils schwer. Rettungswagen brachten sie in umliegende Krankenhäuser. Die Beifahrerin (58, aus Magdeburg) im Nissan erlitt ebenfalls schwere Verletzungen. Ein Rettungshubschrauber flog sie in ein Krankenhaus.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 25.000 Euro.

Während der Unfallaufnahme und Rettung der Verletzten musste die Fahrbahn in Richtung Bremen vorübergehend gesperrt werden. Anschließend konnte der Verkehr über den rechten Fahrstreifen sowie den Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeilaufen. Gegen 16.30 Uhr war der Einsatz beendet.

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