Kreisumlage soll stabil bleiben – trotz 184 Mio. Sozialkosten

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Der Kreis will seine 10 Städte und Gemeinden 2018 nach Möglichkeit nicht höher belasten als jetzt. Die Kreisumlage soll stabil bleiben. Trotz der unverändert enorm hohen Sozialausgaben.
Bei  rund 184 Mio. Euro Sozialkosten plus 103 Mio. LWL-Umlage “bleibt der Kreishaushalt ein Sozialhaushalt”, heißt es in einer Pressemitteilung der Kreisverwaltung vom Dienstag.
Wie schon 2015 schloss auch der Kreishaushalt 2016 mit einem Überschuss (rund 8,8 Mio. Euro) ab. Für das laufende Jahr rechnet Kämmerer und Kreisdirektor Dr. Thomas Wilk ebenfalls mit einem positiven Ergebnis (1,35 Mio.).
Das sei kein Grund, sich entspannt zurücklehnen, betonte Wilk bei der Vorstellung der Eckdaten für den Haushalt 2018. Dennoch bleibe er entschlossen, die Städte und Gemeinden größtmöglich zu entlasten, zitiert die Kreispressestelle den Kämmerer.
Die Städte und Gemeinden – von Unna über Bönen bis nach Schwerte – finanzieren den Haushalt zum großen Teil über die Allgemeine Kreisumlage. „Wir geben, was wir können, um die Belastung der Kommunen auf dem Vorjahresniveau halten“, betont Wilk.