Rentner in eigenem Haus mit Schusswaffe ausgeraubt – 70Jährige von hinten angegriffen

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Am Montagnachmittag ein feiger Überfall auf eine ältere Dame in Hörde – und Dienstagmorgen ein Albtraum für einen hochbetagten Rentner in seinem Haus im Dortmunder Süden.

Der Senior öffnete ahnnungslos einem brutalen bewaffneten Räuber die Tür und musste sich wehrlos ausrauben lassen.

Der Überfall passierte nahe der Bahnhaltestelle im Stadtteil Kirchhörde, der zu den sehr guten Wohnlagen in Dortmund zählt. Dort klingelte es  gegen 08.30 Uhr an der Tür des Einfamilienhauses, in dem ein älterer Herr lebt.

Ein ihm unbekannter Mann stand auf der Schwelle, schilderte der Rentner später einer Polizeistreife draußen auf der Straße. Der Fremde habe sich als Paketbote ausgegeben und daraum gebeten, die Haustür zu öffnen.

Als der alte Mann dies nichtsahnend tat, sah er sich einer Schusswaffe gegenüber.

Gemeinsam mit seinem wehrlosen Opfer betrat der Räuber das Haus und forderte Bargeld und Schmuck. Er verlangte explizit, einen Tresor zu öffnen – möglicherweise ahnend oder auch wissend, welche Schätze sich darin befanden: ein höherer fünfstelliger Bargeldbetrag, hochwertiger Schmuck und hochwertige Herrenarmbanduhren.

All dies reichte dem Räuber aber immer noch nicht, er bedrängte den Rentner weiter und forderte die Herausgabe von noch mehr Bargeld. “Um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen, setzte er die mitgeführte Schusswaffe vehement als Drohmittel ein”, beschreibt der Dortmunder Polizeisprecher Oliver Peiler die albtraumhafte Situation für das wehrlose Opfer.

Da jedoch bei dem Hausinhaber offensichtlich nichts mehr zu holen war, verließ der Räuber das Haus und flüchtete. Der geschockte Rentner beschreibt den Flüchtigen so:

– Südosteuropäisches Aussehen – Ca. 180 cm groß – Kräftige Statur
– Keine Angaben zum Alter – 5-Tage Bart – Bekleidet mit dunkler
Jogginghose, dunkles Joggingoberteil mit Kapuze und dunkelblauer
Wollmütze. – Bewaffnet mit einer Schusswaffe

Nähere Angaben oder Fotos des erbeuteten Schmuckes bzw. der Uhren liegen derzeit noch nicht vor. Die Ermittlungen der Polizei laufen zurzeit auf Hochtouren.

Es wird um Verständnis gebeten, dass das Alter des Opfers aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht genannt wird. Die Beschreibung des Tatortes unweit der Bahnhaltestelle gebietet eine strengere Beachtung des Datenschutzes.

Zeugen wenden sich bitte an die Kriminalwache der Dortmunder Polizei unter der Telefonnummer 132-7441.

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70 Jährige in Hörde beraubt:

Bereits am Montagnachmittag (04. September) überfiel überdies ein Unbekannter eine 70-jährige Dortmunderin in der Clarissenstraße in Hörde.

Die Frau war durch die Fußgängerzone der Hörder Innenstadt gegangen und bog gegen 16:20 Uhr in die Clarissenstraße ab. Vor einem Mehrfamilienhaus näherte sich der Täter von hinten und stieß die Frau gegen eine Hauswand.

Er stahl ihre Geldbörse, in der sich ein dreistelliger Bargeldbetrag befand, und floh in Richtung Hermannstraße. Die Frau rief laut um Hilfe.

Eine Täterbeschreibung gibt es nicht, da die Frau von hinten angegriffen wurde.

Und gerade (Dienstagabend) kommt noch ein drittes Raubdelikt in DO herein. Ein 34-jähriger Dortmunder ist in der Nacht zu Freitag (1. September) in der Dortmunder Innenstadt offenbar Opfer eines Raubüberfalls geworden. Er konnte aufgrund von Erinnerungslücken nur folgende Angaben machen: Die Tat müsse sich etwa zwischen 1 und 2 Uhr abgespielt haben. Tatort: Innenstadt, vermutlich zwischen Hauptbahnhof und Stadtgarten. Das Opfer wurde durch einen Schlag gegen den Kopf schwer verletzt. Geldbörse und Mobiltelefon wurden ihm offenbar gestohlen. Zeugenhinweise an Tel. 0231/132-7441.

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