Frau mit Kleinkind rastet aus, zerreißt Geld und greift Polizei an

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Über 10.000 Euro hatte die Frau dabei – und ein zweijähriges Kind.

Am gestrigen Dienstagabend, dem 05. September, kam eine Frau auf die Wache der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof. Sie sei den ganzen Tag auf den Beinen gewesen und benötige einen Schlafplatz.

Bei ihrer Überprüfung stellte sich heraus, dass die kamerunische Staatsangehörige bereits von einer Hilfeeinrichtung der Stadt als vermisst gemeldet worden war – die Abholung wurde organisiert. Doch „was danach geschah, war auch für die Einsatzkräfte schwer zu begreifen“, so der Bericht der Bundespolizei:

Die Dame klagte plötzlich über Atemnot, der Rettungsdienst wurde gerufen – und nun schlug ihre Stimmung um: Sie riss ihre Handtasche auf und entnahm Banknoten im Wert von 10.075 Euro, die sie zerriss und sich einige davon in den Mund stopfte. Die Frau wurde fixiert, wobei sie auf die Einsatzkräfte einschlug und sich heftig wehrte. Sie wurde in ein Krankenhaus eingeliefert.

“Das Kind begleitete die Mutter ins Krankenhaus, da es emotional sehr aufgewühlt war”, teilte uns Pressesprecher Volker Stall auf Nachfrage mit. “Wie es im Krankenhaus weiterging, darüber haben wir keine Informationen.”

Gegen die 34-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands eingeleitet, das Geld wurde sichergestellt. Die Polizei ermittelt zu den Hintergründen.