Polizeieinsatz bei AfD-Wahlveranstaltung – AfD empört über anschließenden Polizeibericht

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Für eine Wahlveranstaltung der Alternative für Deutschland (AfD) im Märkischen Kreis waren am  Dienstagabend besondere Vorbeugungsmaßnahmen durch die Polizei nötig.

„Friedlicher, aber lautstarker Protest“. Dieses Fazit zieht die Polizei nach ihrem Einsatz am Dienstagabend (5. 9.) am Lüdenscheider Kulturhaus.

Dort hatte ein „Bündnis gegen Rechts“ zu einer Gegendemonstration aufgerufen.

„Im Vorfeld konnte nicht ausgeschlossen werden, dass die Auftritte des MdL der AfD, Dr. Christian Blex, und des Bundestagskandidaten der AfD, Dr. Robert Hartwig, entsprechend polarisieren“, resümiert die Polizei. Daher sei der Einsatz im Rahmen einer „Besonderen Aufbauorganisation“ bewältigt worden, um den Schutz der Veranstaltung und ihren störungsfreien Ablauf zu gewährleisten.

„Oberstes Ziel war es, ein Aufeinandertreffen rivalisierender Gruppen und Einzelpersonen zu verhindern“, unterstreicht die Polizei: Das gelang, schreibt sie.

Der Veranstalter des AfD-Wahlkampftreffens zählte rund 60 Besucher, an der Gegenveranstaltung im Kulturhausgarten nahmen laut Polizei ca. 150 Personen teil. Eine Gruppe von etwa 50 Personen sei dem Protestmarsch des „Bündnisses gegen Rechts“ gefolgt und habe lautstark gegen die Veranstaltung protestiert. Dadurch verschob sich der Beginn um 15 Minuten.

Die andere Sicht:

Aus Sicht teilnehmender AfD´ler waren die Darstellungen der Polizei verharmlosend und Medien, die sie übernahmen, „Systempresse“.

Hier eine Stellungnahme der AfD dazu:
„Bereits im Vorfeld hatte die Leiterin des „Kulturhauses“, Rebecca
Egeling, öffentlich verlautbaren lassen, dass „sie sich mit Händen und
Füßen gegen die AfD-Veranstaltung gewehrt“ habe, anstatt – wie es ihre
von unseren Steuergeldern bezahlte Aufgabe ist – einen ungestörten
Ablauf dieser Veranstaltung zu gewährleisten.
Hier geht’s zum Verweis (letzter Absatz, ganz am Ende des Artikels):
Tatsächlich gestaltetet sich die Situation vor Ort folgendermaßen. Eine
erstaunliche Ähnlichkeit zu dem angedrohten „Kampf“ mit „Händen und
Füßen“ – ob das ein Zufall war? Bitte achten Sie darauf, dies ist unter
den Augen der Polizei geschehen! Die Polizei war mit ausreichenden
Kräften vor Ort, sie WOLLTE nicht einschreiten, um unsere demokratischen
Rechte durchzusetzten. Wir haben bereits über 4.300 Aufrufe, bitte
sorgen Sie für eine weitere Verbreitung!
Offensichtlich hält die Polizei im Märkischen Kreis diesen geduldeten
(oder sogar unterstützen?) Antifa-Terror gegen uns für völlig in
Ordnung. Sie titelte im Presseportal mit „Friedlicher aber lautstarker
Protest anlässlich einer AfD-Veranstaltung“. Da werden Erinnerungen an
die Kölner Silvesternacht wach, auch da war in der ersten Polizeimeldung
für die Presse noch alles in Ordnung…
Hier geht’s zum Verweis:
Unsere AfD-Freunde im Märkischen Kreis erwägen zur Zeit weitergehende
Schritte.“

Hier ein Video aus dem Kulturhaus: https://www.facebook.com/michael.schild.7528/videos/1995447403814631/