Entwarnung am Jobcenter – Verdächtiger auf der Flucht

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Symbolbild

UPDATE Freitagmorgen: Der Verdächtige hat sich gestellt.

Erleichterung bei den Einsatzkräften.

Wie uns Thomas Röwekamp von der Polizei in Unna soeben bestätigt, kann Entwarnung gegeben werden. Bei der Substanz, die der 36-jährige Verdächtige verstreut hat, handelte es sich wohl um Kochsalz. Damit hatte er am heutigen Donnerstagmorgen einen Großeinsatz ausgelöst.

64 Einsatzkräfte in 28 Einsatzfahrzeugen waren zu dem Einsatz ausgerückt, wie die Stadt Unna berichtet. Auch die ATF-Einheit aus Dortmund (analytische Taskforce) war angefordert worden. Das Gebäude ist seit 12:30 Uhr wieder freigegeben.

Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen und ist derzeit auch in der Wohnung des Verdächtigen in Holzwickede vor Ort. Die Fahndung nach dem 36-jährigen, polizeibekannten Mann läuft weiterhin. Die Motivlage ist noch unbekannt, es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Mann mit seiner Betreuung im Jobcenter nicht zufrieden war.

Was kommt nun auf den Verdächtigen zu? Im Raum steht eine Anzeige wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten. Ob noch Weiteres hinzukommt, werden die Ermittlungen zeigen. Auch eine Übernahme der Einsatzkosten könnte auf den jungen Mann zukommen.

Erst im Juli war eine Mitarbeiterin des Jobcenters von einem Kunden tätlich angegriffen und verletzt worden. Auch der Mann war kein Unbekannter für die Polizei.

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