“Kochsalzanschlag” im Jobcenter: Verdächtiger hat sich gestellt

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Nach dem “Kochsalzanschlag” am Donnerstag im Jobcenter Unna, dem ein mehrstündiger Task Force Einsatz folgte, hat sich der zunächst flüchtige Tatverdächtige noch am Abend freiwillig gestellt. Das bestätigte uns am Freitagmorgen Polizeisprecher Thomas Röwekamp.

Der 36 jährige Holzwickeder habe sich kurz vor 21.00 Uhr freiwillig bei der Wache Unna gemeldet.

“Es ist eine Ansprache bei ihm durchgeführt worden. Danach ist er wieder entlassen worden”, berichtete Röwekamp.

Gegen den Holzwickeder wurde eine Strafanzeige gefertigt: wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten, §126 StGB. Diese wird jetzt durch das zuständige Kriminalkommissariat bearbeitet.

Den 36 Jährigen erwartet eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren.

Mit einer sog. Gefährderansprache soll das weitere Verhalten eines Verdächtigen beeinflusst werden. Die individuelle Ansprache soll signalisieren, dass „polizeiliches Interesse an seiner Person besteht, die Gefährdungslage bei der Polizei registriert wird und die Lage ernst genommen wird“. Dem potenziellen Täter soll ein erhöhtes Tatentdeckungsrisiko deutlich gemacht werden. Das Gespräch soll ferner Informationen liefern, die für das weitere polizeiliche Handeln von Bedeutung sind. (Quelle Wikipedia)