Kurdenmarsch von Polizeiaufgebot und Staatsschutz begleitet

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Ein Großaufgebot von Polizei und Staatsschutz sorgte am Montagvormittag (11.09.2017) in Dortmund für Aufsehen und Verkehrseinschränkungen.

Junge Kurden brachen zu einem viertägigen Protestmarsch auf.

Sie demonstrieren offiziell für PKK-Führer Öcalan, der in der Türkei inhaftiert ist. Der Marsch führt von Dortmund über Hagen, Wuppertal und Düsseldorf bis nach Köln. Dort wollen die Demoteilnehmer am Freitag (15. 9.)  an einem kurdischen Fest teilnehmen.

Die PKK selbst ist in der EU als Terrororganisation eingestuft. “Die jungen Leute demonstrieren deshalb offiziell nicht für die PKK, sondern für die Freiheit von Parteiführer Abdullah Öcalan”, schilderte der WDR.

Wegen befürchteter Auseinandersetzungen zwischen den kurdischen Demonstranten und türkischen Nationalisten ist für den “Marsch der Kurden” ein umfangreiches Polizeiaufgebot erforderlich.