Lange Staus und fünf Verletzte – Bilanz des LKW-Unfalls auf A44

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Hier der Abschlussbericht zum schweren Unfall auf der A44 bei Unna am gestrigen Mittwoch (13. September). Gegen 16:28 Uhr war ein Sattelzug verunglückt.

Der 24-Jährige Fahrer aus Datteln war mit seinem Muldenkipper in Richtung Dortmund unterwegs, als wohl ein Reifen platzte und er die Kontrolle über das schwere Gefährt verlor. Der Sattelzug durchbrach die Leitplanke, kippte um und stürzte auf die rechte Seite. 20 Tonnen Schotter verteilten sich auf der Fahrbahn, der Tank riss auf und geschätzte 400 Liter Diesel liefen aus.

Das Führerhaus des Lasters lag auf der Gegenfahrbahn, kurz nach dem Unfall kollidierte ein Taxi mit dem Fahrzeugteil. Darin befanden sich ein Ehepaar aus Meschede (61 und 65 Jahre alt) und der 34-Jährige Taxifahrer. Das Taxi schleudert durch den Aufprall gegen ein weiteres Auto, den Golf einer 24-jährigen Soesterin.

Der Taxifahrer, der LKW-Fahrer, die 61-jährige Insassin und die 26-Jährige aus Soest wurden leicht verletzt. Den 65-Jährigen erwischte es schwerer, ihn brachte der Rettungshubschrauber in eine Klinik, es bestand aber keine Lebensgefahr.

Für die PKW entfernte man die Mittelschutzplanke an der Unfallstelle und leitete den Verkehr über die Gegenfahrbahn weiter, die LKW mussten warten, bis das Trümmerfeld in Richtung Kassel teilweise geräumt war. Der Stau Richtung Kassel war zehn Kilometer, in Richtung Dortmund vier Kilometer lang.

„Gegen 02.20 Uhr waren die Reinigungsarbeiten komplett abgeschlossen. Der Verkehr konnte danach über den rechten und den Seitenstreifen laufen“, berichtet die Polizei in ihrer Abschlussmeldung.

Der Sachschaden beträgt ca. 250.000 Euro.