„Behutsame“ Aufwertung von Spielplätzen und Basketballplatz in KöBo Süd-Ost

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Spannendere, schönere Spielplätze, ein aufgepimpter Basketballplatz – Königsborn soll in den nächsten Jahren für junge Nutzer „behutsam“ ein bisschen attraktiver werden.  Im Rahmen der „Stadtteilentwickung Königsborn Süd-Ost“ will sich die Stadt ab 2018 erste Projekte vornehmen.

Vorgestellt wird das Geplante am heutigen Dienstag, 19. 9., dem Ausschuss für Soziales und Senioren, für Stadtentwicklung, Bauen und Verkehrsplanung und dem Jugendhilfeausschuss (Beginn 17 Uhr, Ratssaal).

Basketballplatz Döbelner Straße:

Die vorhandene Jugendbänke werden um einen kleinen Platz mit Pavillon und alternativen Sitzmöglichkeiten ergänzt; die Ballspielwiese selbst wird in den stark abgespielten Bereichen aufgearbeitet, kündigt die Stadtverwaltung in einer entsprechenden Vorlage an.

Hierfür wird die oberste Bodenschicht abgeschoben und nach dem Aufbringen neuen Oberbodens neu eingesät. Die wassergebundenen Wege parallel zur Döbelner Straße werden im Zuge der Umgestaltung mit einer neuen Deckschicht versehen; auch der stark genutzte Trampelpfad in der nordöstlichen Ecke wird als neue Wegeverbindung ausgebaut.

Spielplatz Döbelner Straße:

Der Spielplatz Döbelner Straße „erfährt eine Aufwertung hinsichtlich der Spiel- und Bewegungsangebote für Schulkinder und Jugendliche“, kündigt die Stadt an. Die geplante Verbesserung der Wegestruktur soll die Verbindung des im Süden gelegenen Schulzentrums mit dem Herzstück des Quartiers stärken.

Kurparkspielplätze:

Die Sitz- und Spielmöglichkeiten im Kurparkbereich, speziell im Bereich Platanenallee, „entsprechen in Qualität und Quantität nicht mehr den aktuellen Anforderungen“, stellt die Stadt fest.

Bei Bürgerbeteiligungen vor Ort in 2016 und 2017 äußerten große und kleine Spielplatznutzer ihre Wünsche. Ein großer Teil der Spielgeräte wird erhalten bleiben, „allenfalls durch weitere Elemente ergänzt“.

Der Kleinkinderbereich auf der Wiese wird aufgelöst und insgesamt in die vorhandene „Sandkiste“ integriert; damit entsteht im nördlichen Bereich eine Spielzone für die Kleinsten, in der sie sich selbständig bewegen und die vorgesehenen Geräte erkunden können.

Im Wassermatschbereich soll eine neue Abenteuerinsel neue Spielanreize geben; sie lädt zu kleinen Erkundungstouren ein und dient gleichzeitig als Versteck und Rückzugsort. Zentrales Element des südlichen Sandspielbereiches wird eine neue Spielkombination sein, die mit vielfältigen Kletter-, Versteck- und Balancierelementen einen hohen Spielwert hat.

Ein Grillplatz und ein neuer Pavillon an der Skatebahn runden die neuen Angebote ab.

Verschwinden soll hingegen der Spielplatz an der Hubert-Biernat-Straße: „Hier verbleiben nur die beiden Wipptiere als wegebegleitende Spielelemente. Das Seilnetzkarussell kann bei Bedarf und ausreichender Sicherheit an anderer Stelle im Stadtgebiet Verwendung finden“, so steht es in der Vorlage der Stadt.

  • Das Geld ist im Haushaltsplan eingepflegt, ein Förderbescheid aus Mitteln der Europäischen Union, des Bundes und des Landes NRW mit 85 % Förderung liegt seit Dezember 2016 vor.

Hier geht es zur Vorlage der Stadt

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Integriertes Handlungskonzept Unna-Königsborn Süd-Ost

„Das integrierte Handlungskonzept für den Stadtteil Unna-Königsborn Süd-Ost nennt als ein wesentliches Ziel u. a. die Ausgestaltung der Wohnquartiere zu einer Heimat für alle Generationen und Kulturen. Bei der Gestaltung der Freiflächen sollen insofern öffentliche Plätze, Grünanlagen, Fuß- und Radwege sowie Umwelt-, Immissions- und Naturschutzmaßnahmen qualitativ weiter entwickelt werden. Der vorliegende Vorentwurf zum Freiraumkonzept Unna-Königsborn Süd-Ost (Anlage 1) beinhaltet die Erneuerung von Rad- und Fußwegeverbindungen mit platzartigen Erweiterungen einschl. Mobiliar, Ausstattung, Begrünung und Beleuchtung, des Weiteren die Erneuerung von Kinderspielplätzen einschl. generationenübergreifenden Angeboten sowie die ökologisch orientierte Neugestaltung von Grünflächen.

Die Grünstrukturen sind das Rückgrat der integrierten Erneuerung des Stadtteils. Im Vordergrund der Freiraumplanung steht die ökologische Revitalisierung des Stadtteils; diese wird definiert als die Integration von Mehrfachfunktionen von Freiräumen. Es gilt, die ökologische Funktion mit sozialen Gebrauchswerten zu verknüpfen. Ökologisch entwickelte Freiräume mit einem hohen Aufforderungscharakter für die Bewohner fördern zugleich die Begegnung der Menschen, was zur Herausbildung und Stärkung stabiler Nachbarschaften unentbehrlich ist. Ein Freiraum, der zum Spielen, zur Bewegung und Begegnung animiert, ist auch eine Grundbedingung für ein gesundes Aufwachsen und Leben.“

 

 

 

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