Großbaustelle mit über 70 Abschnitten im Indupark verschiebt sich

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Indupark Ost in Unna. (Archivbild RBU)
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Mal was anderes: Keine weitere Baustelle wird angekündigt – diese hier verschiebt sich. Es ist eine Großbaustelle mit ausgeklügelten Sperrungen und Umleitungen. Sie sollte jetzt im Herbst beginnen. Doch daraus wird nichts.
Die Schlaglochpisten im Indupark Ost werden nicht mehr wie vorgesehen in diesem Herbst saniert, sondern erst im Frühjahr. Die Verschiebung der umfangreichen Maßnahme um ca. ein halbes Jahr, teilte am Donnerstag die Stadt Unna mit.
Denn: Diese Großbaustelle am Indupark-Kreisel/Autobahnzufahrt/B1 (Kostenpunkt 5,6 Mio. Euro) wird über 70 Einzelbauabschnitte umfassen, mit dezidiert  abgestimmten Sperr- und Umleitungsplänen sowie temporären Firmenwegweisungen.
Umfangreiche Vorgespräche und Planungen sind laut Stadtverwaltung dafür notwendig gewesen, und alle Planungen waren in die europaweite Ausschreibung einzuarbeiten. Da zudem Ausschreibungsfristen einzuhalten waren und die Wintermonate für Fahrbahnsanierungen suboptimal sind, sei der Baustart jetzt erst im März 2018 möglich.
„Nach 11 Clustergesprächen und zahlreichen Ortsterminen mit Anliegern und Unternehmen konnte ein individuelles Umleitungs- und Wegenetz geplant werden“, stellt die Stadt den schlussendlichen Stand der Dinge dar. „Ziel war es dabei, die Erreichbarkeit der Firmengrundstücke sicherzustellen und auf die Anforderungen der Unternehmen flexibel eingehen zu können.“

Die Meile der berühmten Wissenschaftler – Max Planck- (oben),  Max Eyth-, Einstein-, Alfred Nobel-Straße etc. –  ist nur noch mit einer Großsanierung wieder instand zu setzen, nachdem jahrelang notgedrungen Flickschusterei betrieben wurde. Der stete Lieferverkehr hat den Fahrbahnen in dem 40 Jahre alten Industriegebiet im Osten Unna mächtig zugesetzt. Nun sollen die Straßen umfassend saniert werden.

Die Anlieger – bzw. Firmen -werden laut Beschluss der Unnaer Stadtpolitik mit maximal 85 Prozent an den Kosten beteiligt. Dieser Höchstsatz wird bei den Anliegerstraßen erhoben. Für die Erneuerung der Haupterschließungsstraßen werden 65 Prozent Anliegerbeiträge fällig, bei den Hauptverkehrsstraßen 45 Prozent.

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