Vorsicht – die blitzt in beide Richtungen

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Der alte Starenkasten war sichtlich hinüber – zuletzt blitzte er auch nicht mehr. Jetzt sind an der Ruhrbrücke moderne Zeiten angebrochen.

Eine neue Blitzersäule bzw. einen „Säulenblitzer“ hat der zuständige Märkische Kreis direkt hinter Fröndenbergs Stadtgrenze neben der Aral-Tankstelle aufgebaut – dort, wo vormals der Starenkasten stand, an der Einmündung Abtissenkamp.

Das Hightech-Gerät erfasst die Geschwindigkeit auf der Fröndenberger Straße in beiden Richtungen, daher heißt es jetzt (anders als zu Starenkastenzeiten) auch bei der Einfahrt nach Fröndenberg besonders sorgsam aufs Tempo 50 zu achten. Wenn man das als gewissenhafter Verkehrsteilnehmer nicht sowieso schon tut, aber jeder ist vielleicht mal in Gedanken.

Der „TraffiStar S 330“ sendet einen Blitz im Infrarotbereich aus, der für das Auge fast unsichtbar ist. Die Säulenblitzer heißen daher auch „sanfte Blitzer“. Sie sollen den heftigen Schreck beim Blitzen vermeiden und damit Auffahrunfälle durch abruptes Bremsen verhindern.

„Dumm nur für die Autofahrer: Sie merken unter Umständen gar nicht, dass sie geblitzt worden sind – und rasen noch drei weitere Male in die Tempofalle, bevor auch nur der erste Bußgeldbescheid eintrudelt“, schrieb die faz.net trocken zum Haken der High Tech-Geräte.

FAZ-Bericht zu Säulenblitzern

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