Vor Abschiebung untergetaucht – Polizist verletzt

0
415

Er sollte abgeschoben werden – und tauchte in einer benachbarten Großstadt unter. Pech für ihn, dass er sich einen neuen Wohnsitz mit hoher Polizeipräsenz ausgesucht hatte.

In der Dortmunder Nordstadt zeigte die Polizei am Dienstag (4.10) erneut „offensive Präsenz“ und checkte über 40 Personen durch – unter anderem enen 19-jährigen Albaner. Als die Beamten den jungen Mann ansprachen, wehrte er sich jedoch plötzlich und wollte fliehen – zunächst ohne ersichtlichen Grund für die Polizeistreife.

Die Beamten hielten ihn fest und überprüften ihn. Dabei flog auf, weshalb er Gründe zur Flucht hatte: „Das Duisburger Ausländeramt war ihm bereits auf den Fersen. Er war zur Abschiebung ausgeschrieben“, berichtet Polizeisprecherin Amanda Nottenkemper.

Ein Polizist verletzte sich durch den Widerstand des Mannes leicht.

„Die Polizei Dortmund wird trotz derzeit sinkender Straftaten den Kontrolldruck in der Dortmunder Nordstadt aufrechterhalten. Weitere Kontrollen sind daher an der Tagesordnung und werden in Kürze folgen!“, endet die Mitteilung mit einer deutlichen Ansage. Bei dieser jüngsten Kontrolle sprach sie mindestens ein Dutzend Platzverweise aus.