90Jähriger stürzt auf den Gleisen – Akute Lebensgefahr

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Er ging auf die Gleise, stürzte – und blieb verletzt liegen. Das hätte ganz schlimm enden können.

In akute Lebensgefahr brachte sich am Samstagmittag ein 90jähriger Senior im Dortmunder Hauptbahnhof.

Gegen 12:30 Uhr erhielt die Bundespolizei die alarmierende Info: Person im Gleisbett. Sofort wurde der Streckenabschnitt abgesucht. Kurz darauf war der alte Herr gefunden.

„Er stand sichtlich unter Schock“, berichtet Bundespolizeisprecher Volker Stall. Der alte Herr war bereits im Gleisbereich gestürzt und hatte sich dabei verletzt, konnte nicht mehr aus eigener Kraft aufstehen.

Sofort leisteten Bundespolizisten Erste Hilfe und führten den 90 Jährigen aus den Gleisen. Mit einem Krankenwagen wurde er in eine Dortmunder Klinik eingeliefert.

Ob er seinen Weg durch die Gleisanlagen abkürzen wollte oder sich einfach nur verirrt hatte, konnte nicht geklärt werden.

In diesem Zusammenhang warnt die Bundespolizei vor den Gefahren des Bahnbetriebs!

Die Gefahren, die beim Betreten von Gleisanlagen und Bahnübergängen bestehen, werden aus bundespolizeilicher Erfahrung zumeist unterschätzt. Unfallursachen sind unter anderem unachtsames oder unsachgemäßes Verhalten auf Eisenbahnanlagen.

Seien Sie stets achtsam, wenn Sie sich an Orten aufhalten, wo sich Züge bewegen. Denn Züge …

… durchfahren Bahnhöfe mit Geschwindigkeiten von bis zu 160 Stundenkilometern. Durch den entstehenden Luftsog können unmittelbar an der Bahnsteigkante befindliche Gegenstände in Bewegung geraten. … können Hindernissen nicht ausweichen und haben einen sehr langen Bremsweg.

… nähern sich fast lautlos.. Ein elektrisch betriebener Zug – selbst mit über 200 Stundenkilometern – ist für das menschliche Ohr erst wahrnehmbar, wenn er bereits vorbeifährt!

… fahren auch außerhalb des ausgehängten Fahrplanes und können ein Gleis in beide Richtungen befahren.

Überqueren Sie die Gleise ausschließlich an den Stellen, die dafür offiziell vorgesehen sind!