A44-Unfall bei Fröndenberg: Stau durch Bullibrand – und Gaffer

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Kilometerlange Staus mussten Verkehrsteilnehmer am Montag (9. 10. 17) auf der A44 erdulden – den verursachte nicht nur der brennende Bulli.

Gaffer sorgten für einen halben Kilometer Stau auch auf der Gegenfahrbahn, kritisiert die Dortmunder Polizei. Sie gab am Abend den Unfallbericht heraus.

Danach fuhr gegen 10.30 Uhr ein 52-jähriger Lüdenscheider mit seinem Kleintransporter in Richtung Kassel. In Höhe Fröndenberg wechselte er vom linken auf den rechten Fahrstreifen und prallte auf das Heck eines Sattelzugs.  Ursache bisher ungeklärt.

Durch den Zusammenstoß geriet der Kleintransporter ins Schleudern, kippte auf die rechte Seite und rutschte auf den Seitenstreifen, wo das Fahrzeug – ausgehend vom Motorraum – in Brand geriet.

Couragierte Ersthelfer befreiten den 52-Jährigen aus seinem Fahrzeug. Mit leichten Verletzungen brachte ihn ein Rettungswagen ins Krankenhaus. Der Fahrer des Sattelzuges (55, aus Krefeld) blieb unverletzt.

Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf rund 21.500 Euro.

Die Fahrbahn in Richtung Kassel musste bis etwa 11.20 Uhr komplett gesperrt werden. Hinter der Unfallstelle staute sich der Verkehr auf 10 Kilometer. Und auch auf der Gegenfahrbahn waren die Verkehrsteilnehmer von dem Unfall betroffen: Gaffer sorgten dort für einen 500 Meter langen Stau.

Die Verkehrsbehinderungen wirken sich auf den gesamten Umkreis des Kreuzes Unna-Ost aus, so staute sich auch auf der B1 schon ab Hemmerde der Verkehr.