Erstmals gesucht: Schiedsleute für Schlichtungen rund um die Pflege

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Streit zwischen Pflegediensten und ihren Kunden, zwischen Angehörigen und Pflegeheimen… damit nicht alles gleich vor Gericht landet, hat der Kreistag ein neues Modell beschlossen.
Schiedsleute für den Pflegebereich soll es künftig geben, entschieden die Kreistagspolitiker. Wegen der räumlichen Ausdehnung des Kreisbereiches und der Vielzahl von Wohn- und Betreuungseinrichtungen wird der Kreis in zwei Bezirke unterteilt.
„Die beiden demnächst gesuchten Ombudspersonen sollen Mittler und Schlichter zwischen Anbietern von Pflegedienstleistungen, den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen sein“, erläutert die Kreispressestelle den aktuellen Beschluss.
„Das Vermittlungsangebot ist niederschwellig, die Funktion ehrenamtlich, die Probleme manches Mal knifflig. Gesucht werden deshalb Menschen mit Fingerspitzengefühl, Sachverstand, neutralem Blick und einem Talent für auch unbürokratische Lösungen“, heißt es in der Profilbeschreibung für die idealen Pflege-Schiedsleute.
Qualitätssicherung in der Pflege
Das Wohn- und Teilhabegesetz ermöglicht seit 2014 die Benennung von Ombudspersonen als Baustein zur Qualitätssicherung in der Pflege. Die StädteRegion Aachen und auch der Kreis Düren haben bereits gute Erfahrungen gemacht und das ehrenamtliche Wogenglätten zur Nachahmung empfohlen. Im Kreis selbst sprachen sich vor der Kreistagsentscheidung auch die Kreisseniorenkonferenz und die Konferenz Pflege und Alter für die Schaffung einer Ombudsstelle aus. PK | PKU