Strafverfahren nach BVB-Fanmarsch – Heimspiel gegen RB Leipzig überwiegend friedlich

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(Foto: Rundblick)
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Beim letzten Heimspiel des BVB gegen RB Leipzig Anfang Februar war es zu massiven Ausschreitungen gekommen. Deswegen stand die erneute Begegnung an diesem Samstag unter erhöhter Polizeibewachung.

Der Nachmittag verlief aus Sicht der Dortmunder Polizei „überwiegend friedlich“, teilte die Pressestelle am Samstagabend (14. 10. 17) mit. Doch der „Fanmarsch“ gegen RBL hat ein Nachspiel.

„Durch eine klare Trennung der BVB Fans von den Anhängern des RB Leipzig ging das polizeiliche Konzept für die An- und Abreisephase wie geplant auf“, so der Einsatzleiter Polizeidirektor Edzard Freyhoff.

Die Polizei Dortmund wertete den selbst ernannten BVB-Fanmarsch (gegen die Geschäftsgebaren der „Red Bulls“) als Versammlung. Innerhalb des „Marschweges“ zum Stadion kam es zu einigen Straftaten: 6 Vorfälle mit Pyrotechnik, 2 Beleidigungen gegen Polizeibeamte und eine gefährliche Körperverletzung wurden angezeigt.

Wegen der geplanten, aber unangemeldeten Versammlung wurde ein Strafverfahren eingeleitet.

Rund um das Spiel blieb es – nach Kenntnisstand vom Samstagabend – überwiegend störungsfrei. Insgesamt fertigten Polizisten aber 6 Anzeigen wegen Drogenvergehen und eine weitere wegen Verdacht auf Pyrotechnik, 6 weitere wegen Beleidigung, eine wegen Verwendens verfassungswidriger Kennzeichen und eine weitere wegen sexueller Belästigung. Im Anschluss an das Spiel kam es auf der Lindemannstraße zu einer Sachbeschädigung an einem Auto sowie einer Körperverletzung.

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