„Kirchen und Kino“ jetzt auch sonntags

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 „Kirchen und Kino“ – besondere Filme im Unnaer Kino, die menschliche Sehnsüchte, Grenzsituationen berühren. Die neue Staffel startet.

Mit altem sprich bewährtem Konzept, lediglich zu etwas geänderten Zeiten.

Acht Filme laufen von Mitte Oktober bis zum Mai im Kinorama, ehemals Filmcenter, an der Massener Straße. Den Start macht am Mittwoch, 18.10.,  „Ich, Daniel Blake“.

Dazu laden Kino, Katholisches Dekanat und  Evangelischer Kirchenkreis gemeinsam ein.

Die seit 6 Jahren in Unna laufende Reihe wird auch mit dem neuen Kinobesitzer Guido Rottstegge fortgesetzt. „Ich in froh, die bestehende Kooperation mit den beiden Kirchen fortzusetzen. Die Reihe hat sich etabliert und es gibt für solche Filme ein aufmerksames Publikum in Unna“, freut er sich in einer Pressemitteilung des Kirchenkreises.

Was sich jedoch auf Initiative des neuen Betreibers ändert, sind die Zeiten, zu denen die Filme gezeigt werden.

  • Mittwochs um 18.30 Uhr bleibt als Termin.
  • Neu hinzu kommt eine Vorführung am jeweils folgenden Sonntag um 11 Uhr.

„Wir haben diese Zeit in unseren Kirchen diskutiert, ist es doch parallel zum Gottesdienst“, sagen Ludger Büngener vom  Dekanat und Dietrich Schneider vom Ev. Kirchenkreis.

Foto (Quelle Kirchenkreis Unna):Dietrich Schneider (Kirchenkreis), Guido Rottstegge (Kinorama) und Ludger Büngener (Dekanat) stellten das neue Programm gemeinsam vor.

Doch man habe beschlossen, die Kinofilme nicht als Konkurrenz, sondern als Alternative bzw. Ergänzung zum Kirchbesuch zu verstehen.

„Wir bieten damit neben dem gemeindlichen Gottesdienst nun eine weitere Möglichkeit, am Sonntag  sich bewusst mit Fragen des Lebens und des Glaubens auseinanderzusetzen“, erläutern die beiden Kirchenvertreter die Entscheidung, auf den Vorschlag des Kinos einzugehen.

So entstand auch die Idee, am abendlichen Gottesdienst in der Katharinenkirche Bezug auf das Thema es jeweiligen Filmes zu nehmen. 

Den Anfang am 18. und 22.10. macht der britische Film und Gewinner der Goldenen Palme von Cannes 2016 „Ich, Daniel Blake“. Ein verwitweter Zimmermann gerät in die Mühlen der Bürokratie des Sozialsystems, dabei lernt er eine alleinerziehende Mutter kennen. Beide machen erniedrigende Erfahrungen

. Der Zorn über Ausgrenzungen und Leistungskürzungen ist in der bissigen Komödie allgegenwärtig. Weitere Filme in den folgenden Monaten sind „Die andere Seite der Hoffnung“ oder auch „Toni Erdmann“ (Bild).

18. und 22.10.: Ich, Daniel Blake
15. und 19.11.: The Salesman
13. und 17.12.: Arrival
24. und 28.1.: Die andere Seite der Hoffnung
21. und 25.2.: Toni Erdmann
21. und 25.2.: Seefeuer
18. und 22.4.: Julieta
23. und 27.5.: Moonlight

Infos zu den einzelnen Filmen sind unter www.kirchen-und-kino.de zu finden.

 

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