Einsatz mit Hubschrauber: Bundespolizei sucht Verletzten an Bahnlinie

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Symbolbild (Pixabay).
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Die Befürchtung: Ein Mensch sei vor den Zug gelaufen!

In der vergangenen Nacht (16. Oktober) kurz nach Mitternacht, alarmierte der Triebwagenführer des RE7 kurz vor der Haltestelle Brameyer Straße in Kamen-Heeren die Rettungskräfte: Er hatte einen Schlag am Wagen gespürt und befürchtete, einen Menschen überfahren zu haben. Er leitete eine Schnellbremsung ein, keiner der 25 Reisenden wurde dabei verletzt.

Die Strecke wurde durch die Bundespolizei abgesucht, auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera kam zum Einsatz, um einen etwaigen Verletzten auszumachen.

Weder in der Umgebung noch am Triebwagen wurden jedoch Spuren festgestellt, die auf eine Kollision mit einem Menschen (oder einem Tier) schließen ließen, dies teilte der Pressesprecher der Bundespolizei, Volker Stall, unserer Redaktion auf Nachfrage mit.

Was die Beamten der Bundespolizei fanden war jedoch eine Metallplatte mit einem Winkeleisen, die der RE überrollt hatte. Die Polizei ermittelt nun wegen gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr.

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