Nach Messerstecherei: Rassismusvorwürfe gegen Dortmunder Polizei

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Symbolbild.

Die Dortmunder Polizei berichtete am Samstag von einer Messerattacke in einer Flüchtlingsunterkunft. Bei der Festnahme eines Verdächtigen im Bereich der Mallinckrodtstraße/Münsterstraße war es zu tumultartigen Szenen gekommen.

Nun wurden von Anwohnern und den Betreibern einer Szenekneipe auf dem Portal „Nordstadtblogger“ schwere Vorwürfe gegen die Polizei erhoben: Von rassistischen Kontrollen war die Rede, ebenso von willkürlichen Festnahmen und einem „überfallartigen“ Angriff seitens der Polizei.

Dazu bezog die Polizei Dortmund heute in einer gesonderten Pressemitteilung Stellung.

Die Kontrolle vornehmlich schwarzer Personen erklären die Beamten sehr plausibel: Das 28-jährige Opfer der Messerattacke habe den Angreifer als „Schwarzafrikaner“ beschrieben.

Es fanden Personenkontrollen bei Menschen statt, auf die diese Beschreibung zutraf. Währenddessen versammelten sich dann um die 40 Personen, die die Polizei dem linksautonomen Spektrum zuordnet, um die Beamten. Diese sollen die Einsatzkräfte beleidigt und bedrängt haben, es sei zu körperlichen Angriffen und Flaschenwürfen gekommen.

Der eingesetzte Diensthund Pina und die hinzugerufene Verstärkung beruhigten die Situation.

Der Dortmunder Polizei liegen bislang weder konkrete Zeugenaussagen noch Beweismaterial zum Fehlverhalten der Einsatzkräfte vor. Die im Beitrag geäußerten anonymen Hinweise sowie „allgemein geäußerte Gruppenansichten“ können nicht überprüft werden.

Ein öffentliches Video, das der Polizei vorliegt, zeigt eine Person, die den Filmenden massiv bedrängt – es handle sich hier jedoch nicht um einen Polizeibeamten.

“Unsere Maßnahmen bezogen sich auf eine konkrete Verdachtslage nach einer schweren Straftat. Das Opfer war ein Zuwanderer und meine Beamten haben alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die Straftat aufzuklären. Der Polizei dabei rassistische Motive zu unterstellen, ist nicht überzeugend“, betont Polizeipräsident Gregor Lange und äußerte Unverständnis über die Angriffe sowie die Vorwürfe gegenüber den Einsatzkräften.

Die Bilanz:

Der 19-jährige Tatvedächtige des Messerangriffs konnte festgenommen werden. In fünf weiteren Fällen ermittelt die Polizei wegen eines besonders schweren Falles des Landfriedensbruchs, außerdem wegen des Verdachts des Widerstandes, der Gefangenenbefreiung und der Beleidung.

4 KOMMENTARE

  1. “Antirassistische” linksradikale und kriminelle Schwarzafrikaner haben sich also verbrüdert um gegen die Polizei zu kämpfen. Die Polizisten tun mir wirklich leid, aber sind wir doch mal ehrlich: Diese Situation wurde von der Stadt Dortmund durch den ständigen “Kampf gegen Rechts” und das hirnlose Vertuschen der Nationalität von Kriminellen selbst herangezüchtet.

    Wenn die Polizei sich entschuldigen muss, sobald notwendige Arbeit gemacht wird, läuft in einer Stadt etwas falsch.