Erneuter Polizeieinsatz in DO-Nord mit Prügelei, Widerstand und Schaulustigen

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Ein Polizeieinsatz nach einer Messerattacke in einer Dortmunder Flüchtlingsunterkunft eskalierte in Tumulten und Rassismusvorwürfen gegen die Beamten – heute (Dienstag, 17. 10.) gab es erneut eine Prügelei in der  Nordstadt mit einem verletzten Beamten und  Dutzenden Schaulustigen.

Ein  Streifenteam befand sich mittags gegen 13 Uhr an der Alsenstraße / Missundestraße in einem Bürgergespräch mit einem 43-jährigen Dortmunder; es gesellte sich ein 23-jähriger Mann dazu, ebenfalls aus  Dortmund. So weit eine ganz harmlose, friedliche Situation.

Unter den Augen der Beamten prügelte sich der Jüngere urplötzlich mit einem weiteren, 45jährigen Mann.

„Die beiden Beamten schritten sofort ein, um die beiden Kontrahenten voneinander zu trennen“, schildert Polizeisprecher Kim Freigang in seiner Meldung vom heutigen Abend die Situation.  Beide Streithähne stolperten jedoch und stürzten auf einen der beiden Polizisten.

Umgehend trafen Unterstützungskräfte ein. „Diese konnten diese Situation schnell durch ihr konsequentes Einschreiten beruhigen. Die beiden Kontrahenten wurden vorläufig festgenommen“, berichtet Freigang. Der Beamte wurde allerdings beim Sturz leicht verletzt.

Genau in diesem Moment tauchte unvermittelt noch ein weiterer aggressiver Mann auf der Bildflläche auf, ein 18-Jähriger aus Meinerzhagen. „Er wollte sich einmischen und versuchte die polizeilichen Absperrungen zu durchbrechen„, so der Polizeisprecher.  Da sich der junge Mann den  Einsatzkräften halsstarrig widersetzt habe, sei er festgenommen, gefesselt und ins  Polizeigewahrsam gebracht worden.

Den Einsatz verfolgten Dutzende Schaulustige aus den angrenzenden Cafes, schließt Freigang seinen Bericht.

Schlussatz von Polizeipräsident Gregor Lange: „Erneut haben meine Beamten bewiesen, dass sich die Menschen in der Nordstadt auf deren konsequentes und professionelles Handeln verlassen können. Ihre Polizei ist zur Stelle, wenn es darum geht, Straftaten konsequent zur verfolgen.“

UPDATE: Bei allen Tatverdächtigen handelt es sich nach Informationen unseres Portals um einschlägig polizeibekannte Männer türkischer Herkunft.

1 KOMMENTAR

  1. Wenn man Kriminalität und Übergriffe auf Polizisten bekämpfen möchte, muss man die Ursachen und Hintergründe nennen. Polizeipräsident Lange (Qualifikation für den Polizeipräsidenten-Job: SPD-Mitglied) verfällt mal wieder in den „Das waren doch aber alles Dortmunder und bei uns gibt es keine kriminellen Migranten!“-Jargon.

    Vertrauensbildung sieht anders aus, liebe Polizei Dortmund !