Falsche Wasserwerker, falsche Dachdecker: Achtung Betrüger!

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Taschendiebstahl
Taschendiebstahl. (Foto: Bundespolizeiinspektion Aachen)

Und zwar eine ganz Reihe davon!

Am Mittwochmorgen (18. Oktober) gab sich ein Unbekannter bei einer Rentnerin in Lünen als angeblicher Mitarbeiter der Stadtwerke aus. Der freundlich wirkende „Wasserwerker“ klingelte an der Tür der Rentnerin in der Straße An der Linnert, auch aus Dortmund-Bövinghausen, Kley und Dorstfeld wurden ähnliche Fälle gemeldet.

Die jeweiligen Täter gaben an, Wasserleitungen überprüfen zu müssen. Sie wirkten glaubwürdig und die Geschädigten ließen den Täter in ihre Wohnung, wo dieser die Leitungen überprüfte – um dann mit den Ersparnissen, Geldbörsen oder Schmuckstücken zu verschwinden.

In Dortmund –Bövinghausen nutzte der Täter die „Geschenkmasche“: Ein Unbekannter klingelte bei einer Frau in der Provinzialstraße. Als sie die Tür öffnete, ging dieser dreist an der Rentnerin vorbei und legte ihr zwei Lederjacken auf das Bett im Schlafzimmer. Die Jacken sollten ein Geschenk sein, sagte der Mann. Als er die Wohnung wieder verließ, fehlte Bargeld.

Der falsche Wasserwerker in Lünen soll ca. 1,70 Meter groß und ungefähr 25 – 35 Jahre alt sein. Er trug dunkle Kleidung, eine dunkle Kappe und eine dunkle Umhängetasche.

Der Täter aus Dortmund-Bövinhausen war etwa 30 – 40 Jahre alt, ca. 1,80 Meter groß, mit stabiler Figur. Er trug eine dunkle Baseballkappe und dunkle Kleidung. Er hatte ein auffällig weißes Gebiss.

In Dortmund-Kley (Dorneystraße) war der Täter ca. 1,70 Meter groß und um die 30 Jahre alt. Er war schlank und hatte dunkle Haare. Er trug eine graue Latzhose mit hellen Hosentaschen.

Der Wasserwerker aus Dortmund-Dorstfeld (Planetenfeldstraße) war ungefähr 30 Jahre alt und gut 1,75 Meter groß. Er war stämmig und trug ein kariertes Hemd.

Wer meint, einen der Täter zu (er)kennen oder wer Verdächtiges beobachtet hat, wendet sich bitte an den Kriminaldauerdienst der Polizei Dortmund unter der Rufnummer 0231 – 132-7441.

In Hamm ging eine Seniorin beinahe falschen Dachdeckern auf den Leim. Drei Männer boten der 77-Jährigen aus der Elsässer Straße an, ihre Dachrinne zu erneuern. Sie willigte ein – doch schon nach kurzer Zeit kam ihr das Ganze komisch vor. Sie rief die Polizei.

Die nahm die jungen Männer, die tatsächlich keine Ahnung von dem hatten, was sie taten, fest.
Zwei der 22, 25 und 31 Jahre alten Rumänen waren bereits bei ähnlichen Taten aufgefallen. Alle mussten mit auf die Wache. Die 77-Jährige muss natürlich nichts zahlen, die Möchtegern-Dachdecker erwartet ein Strafverfahren.

Dies sind nicht die einzigen miesen Tricks der Betrüger, sie sind oft kreativ und überzeugend. Bitte warnt eure Nachbarn, Freunde und Verwandten – besonders, wenn sie schon älter sind.