Ruhestörer, Randalierer und fünf verletzte Polizisten

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Symbolbild (Pixabay).

Feiern geht anders…

Am späten Samstagabend (21. Oktober) um 23:30 Uhr rückte die Polizei Iserlohn zu einer Ruhestörung in den Hombrucher Weg aus. Anwohner hatten sich über Geschrei und laute Musik beschwert.

Begrüßt wurden die Beamten mit einem Glas, welches aus einem der Wohnungsfenster auf die Straße flog. Die Polizei hatte bereits herausgefunden, dass ein Haftbefehl gegen den Bewohner vorlag und versuchte, diesen festzunehmen. Der 24-Jährige leistete jedoch erbitterten Widerstand und verletzte fünf Beamte: Er schlug einer Polizistin ins Gesicht, quetschte einer weiteren die Hand, biss einem anderen Beamten in die Hand, verletzte zwei andere an Hand bzw. Oberarm und zerriss einen Uniform-Pullover.

Die Beamten konnten den alkoholisierten Mann schließlich fesseln und in Gewahrsam nehmen. Als sie den Italiener durchsuchten, fanden sie ein zugriffsbereites Messer, in seiner Wohnung befand sich zudem eine Axt oberhalb eines Türrahmens.

Zu seinem Haftbefehl gesellen sich nun Strafverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Körperverletzung, Beleidigung und Sachbeschädigung.

Die Party war übrigens vorbei.

 

Am frühen 22. Oktober ging es ähnlich weiter: Ein 21-Jähriger Randalierer zertrümmerte mit einer Eisenstange ein Fenster in einer Gaststätte in der Karlstraße in Iserlohn. Den Wirt, der den 21-Jährigen zur Rede stellen wollte, bedrohte dieser ihn mit einem Messer und stach – glücklicherweise erfolglos – in seine Richtung.

Die Polizei nahm den Syrer in Gewahrsam, er blieb den Rest der Nacht in der Zelle. Da der Mann den Beamten „nicht zurechnungsfähig“ erschien und der Verdacht auf Drogenkonsum im Raum stand, wurde ihm eine Blutprobe entnommen, wie Marcel Dilling, Pressesprecher der Polizei des Märkischen Kreises, auf Nachfrage der Redaktion hinzufügte.

Den 21-Jährigen erwartet ein Strafverfahren wegen Sachbeschädigung und versuchter gefährlicher Körperverletzung.