Schwerpunktkontrolle Nordstadt – „Basco“ verschreckt Drogenhändler

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Polizei NRW
Symbolbild Polizei

Über hundert Polizeibeamte und ein Hund.

Am Donnerstag, dem 19. Oktober, führte die Dortmunder Polizei erneut eine Schwerpunktkontrolle in der Dortmunder Nordstadt durch. Von 08:00 bis 19:00 Uhr kontrollierten u.a. die Ermittlungskommission „Maghreb“ und die Bereitschaftspolizei über 600 Personen und über 200 Fahrzeuge.

Einige Ordnungswidrigkeiten- und Strafanzeigen wurden gefertigt. Gegen zwei Personen lagen Haftbefehle vor, einer wegen Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz, gegen den zweiten lagen gleich neun (!) davon vor, darunter Diebstahlsdelikte, Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz und ein Haftbefehl zur Abschiebung. Acht Festnahmen gab es wegen Drogenhandels- und besitzes und Verstößen gegen ausländerrechtliche Bestimmungen. Auch Gaststätten und Imbisse wurden kontrolliert, wobei ein Imbiss aufgrund von Hygienemängeln ganz geschlossen wurde, eine Gaststätte musste wegen des Verdachts auf illegales Glücksspiel schließen.

Diensthund „Basco“ erschnüffelte im Laufe des Vormittags nicht weniger als sechs Drogenbunker – dank ihm konnten die Beamten Marihuana und Kokain sicherstellen. Als „Basco“ am Nachmittag desselben Tages dann an den gleichen Bunkern noch einmal vorbeilief, schlug seine Nase erneut Alarm: Fleißige Drogenhändler hatten die Bunker tatsächlich wieder aufgefüllt.

„Die Idee, „Basco“ nunmehr auf Dauerstreife in bestimmte Straßenzüge zu schicken, ist noch nicht abschließend diskutiert“, schließt die Polizei ihre Meldung und lobt die Heldentaten ihres Diensthundes, der bereits im Mai zum Schrecken der Drogenhändler avancierte.

Wie dieses etwas ältere Bild verrät, ist das nicht Bascos erste Heldentat (Foto: Polizei Dortmund).