Fröndenberger Rathaus-Fresken fertig – aber noch nicht ganz fertig finanziert

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Die Fresken (sie heißen tatsächlich so) sind vollendet, die Finanzierung noch nicht. Dafür wird Fröndenbergs Rathausmalerei am 25. November in der Nacht der Lichtkunst in Szene gesetzt (wir berichteten).

Sponsoren und Spender sollten und sollen das Werk des Lüpertz-Schülers Patrick Lemke komplett finanzieren. Konkret sind 15.000 Euro aufzubringen (wir berichteten mehrfach über dieses in Fröndenberg nicht unumstrittene Projekt). Damit „machte der in Fröndenberg aufgewachsene Kunst-Star seiner Heimatstadt einen Freundschaftspreis“, schreibt die Westfalenpost Menden.

Der Förderkreis der Fassadenmalerei verkaufte zur Finanzierung auch Lemke-Editionen rund um seine Fresken, handgefertigt und signiert. Der Erlös floss in die Spenden- und Sponsorenkasse.

Wie die Projektunterstützer gegenüber der WP sagten, gebe es von der ersten Edition noch einige Drucke bei der städtischen Tourist-Info und beim Kunstverein.

Ein Druck von Edition I kostet 50 Euro, einen kleineren, feineren aus der Edition II (nur 15 Exemplare) muss dem Kunstliebhaber 300 Euro wert sein.

Die Stadt Fröndenberg gab – mit ausdrücklicher Zustimmung der Politik – kein Geld dazu.

Die Fassadengemälde entstanden über den Sommer hinweg. Die letzten Baugerüste wurden am 22. September vom Rathaus II abgebaut.

Die Unterstützer zeigten sich sicher, dass das großflächige „Vorzeigeprojekt“ Tages- und Tagungstouristen locken werde.