Stadtmarketing: Inakzeptable Ausschreitungen hatten keinen direkten Bezug zur Kirmes

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Auch am abschließenden Kirmes-Montag war der Autoscooter am Busbahnhof bereits ab dem frühen Abend wieder Treffpunkt von Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Nach den gewaltsamen Ausschreitungen auf der Katharinenkirmes mit einem polizeilichen Großaufgebot zieht das Unna-Marketing als Veranstalter der Katharinenkirmes   missliche Bilanz.
„Wir bedauern die schlicht inakzeptablen Vorfälle“, unterstreicht die Stadtmarketinggesellschaft in einer von uns erbeteten heutigen Erklärung zu den Schlägereien, die insbesondere am Samstagabend einen Großeinsatz der Polizei nötig machten.
Als Veranstalter sorge die Marketinggesellschaft größtmöglich für die Sicherheit der Gäste auf ihren Veranstaltungen vor. „Und dann verabredet sich eine gewaltbereite Gruppe zum gewaltsamen Handgemenge.“
Betreffs der Berichte über die Schlägereien am Freitag-, Samstag- und Sonntagabend  liegen nun die Wachberichte der beauftragten Sicherheitsfirma vor.
„Alle bedauerlichen Vorfälle, sowohl am Freitag als auch am Samstag,  standen nicht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Kirmes. Sie fanden nach Schließung der Kirmes an/in der Gaststätte, am Busbahnhof und und der Fußgängerzone statt.“
Der vom Unna-Marketing beauftragte Sicherheitsdienst bei Veranstaltungen könne „sicherlich, wie in den Berichten beschrieben, unterstützen und mutmaßliche Täter bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Gegen verabredete Ausschreitungen nach Veranstaltungen sind wir als Veranstalter allerdings machtlos.“
Für den letzten Abend, den heutigen Montag (30. 10.), habe das Stadtmarketing direkt die Sicherheitskräfte erhöht, um die Polizei besser unterstützen zu können.
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Zur Frage nach dem Sicherheitskonzept für künftige Veranstaltungen kündigt die Marketinggesellschaft gründliche Aufarbeitung an: „Wir werden die Vorfälle gemeinsam mit Ordnungsamt und Polizei auswerten. Die Gefahr geht ja offensichtlich nicht von der Kirmes aus – da spielen Gäste einer Unnaer Kneipe eine Rolle.“
– Das Unna-Marketing stellt die Security für seine Veranstaltungen und erarbeitet im Vorfeld mit Stadt und Polizei ein umfassendes Sicherheitskonzept. Dieses hat bei vielfach größeren Veranstaltungen wie dem Stadtfest oder der Festa Italiena – mit vielen Tausenden Besuchern aus dem ganzen Umkreis – hervorragend gegriffen. Auch beim diesjährigen Stadtfest gab es nur eine Handvoll kleinerer Zwischenfälle.

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