AWO baut Flüchtlingsberatung aus: UMF-Service in Unna-City, mehr Personal in Massen

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Die Arbeiterwohlfahrt hat ihre kreisweite Flüchtlingshilfe weiter ausgebaut.

Eine neue Beratungsstelle in der Unnaer Innenstadt habe ihre Arbeit aufgenommen, teilt die AWO mit. Die Sozialarbeiterin und systemische Beraterin Lea Borchert berät und begleitet von ihrem Büro an der Hertingerstraße aus speziell unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UMF).

 

“Sie unterstützt die jungen Geflüchteten (bis 21 Jahre) im ausländerrechtlichen Verfahren, steht ihnen und ihren Betreuern im Kreis Unna vor, während und nach dem Asylverfahren zur Seite”, beschreibt die AWO Lea Borcherts Tätigkeit. “Sie steht für alle Fragen zu Schule, Ausbildung und Freizeitgestaltung zur Verfügung.”

Dies alles in enger Kooperation mit Trägern und Fachkräften der Migrations- und Flüchtlingsberatung, Schulen, Rechtsanwälten, Jugendämtern, Bildungsträgern und Projekten für jugendliche Migranten und Flüchtlinge.

Die Beratungsstelle befindet sich in der Hertingerstaße 30b in Unna. Beratungstermine können unter der Telefonnummer 02303 /3050574 vereinbart werden. Gerne kommt die Beraterin kreisweit auch zu Ihnen zu einem Beratungsgespräch.

Ebenfalls zum 1. 8. wurde das Personal in der Erstaufnahmeeinrichtung (Landesstelle) in Massen aufgestockt. Die Sozialarbeiterinnen Farah El Maaroufi und Bozena Gronertals  unterstützen jetzt Werner Beuckelmann in der Asylberatung. 

 

Die derzeitige Erweiterung der Erstaufnahme führt zu einem höheren Beratungsbedarf, dem durch die Schaffung von zwei neuen Personalstellen Rechnung getragen wird”, begründet die AWO die Investione. Farah El Maaroufi hat außerdem zum 01.10.2017 die dezentrale Beschwerdestelle übernommen. Sie erfasst individuelle und grundsätzliche Beschwerden im Asylverfahren und der Unterbringung.

“Frau El Maaroufi engagiert sich, unter Einbeziehung aller beteiligten Akteure, für eine konstruktive Lösung einzelner Anliegen und struktureller Mängel”, konkretisiert es die AWO.

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Die AWO in der Flüchtlingsberatung – was dazu gehört:

Unterstützung im Asylverfahren durch intensive Aufarbeitung der Fluchtgründe, die Beantwortung aller Fragen zum Asylantrag,  Vorbereitung auf die Anhörung im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), Unterstützung  in allen ausländerrechtlichen Verfahren bei aussichtsreicher Asylantragsstellung. Darüber hinaus verfügt die AWO als Trägerin vieler Kindertagesstätten, Eirichtungen der offenen Ganztagsbetreuung sowie vieler anderer sozialer Fachdienste über ein großes Netzwerk und Potential an Fachkräften, die weiterhelfen können und den Flüchtlingen den Zugang zu Regelangeboten erleichtern.”