16Jähriger am Bahnhof Soest ausgeplündert – Zuerst zu geschockt, um zur Polizei zu gehen

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So geschockt war das jugendliche Opfer, dass es ihm erst Stunden nach dem brutalen Überfall möglich war, mit seinem Vater zusammen Anzeige zu erstatten.

Am gestrigen Dienstagnachmittag (31. 10. 17) erschien auf der Polizeiwache Soest ein 16-jähriger Schüler in Begleitung seines Vaters, berichtet heute Mittag (1. 11.) die Kreispolizeibehörde Soest.

Um einen brutalen Raubüberfall anzuzeigen, der dem Jungen kurz nach Mitternacht an der nördlichen Seite des Soester Bahnhofs widerfahren war.

Der 16-Jährige war mit der Regionalbahn von Bad Sassendorf nach Soest gefahren. Am dortigen Bahnhof angekommen, ging er gegen 00:15 Uhr zu seinem Fahrrad, das er im Parkhaus verschlossen abgestellt hatte.

Auf der Werkstraße wurde der Junge plötzlich von vier Männern gestoppt, sämtlich 18 bis 20 Jahre alt und mit südländischem Aussehen.

Sie packten ihr geschocktes Opfer, zerrten es vom Fahrrad, drückten es zu Boden. Der wehrlose 16 Jährige wurde nach Wertsachen durchsucht. Die Räuber plünderten ihn komplett aus: abei erbeuteten sie ein i-phone 7 und die Geldbörse mit EC-Karte, Ausweispapieren und Bargeld.

Anschließend flüchteten die Vier in Richtung Bahnhof. “Der 16 Jährige war so geschockt, dass er erst nach Hause ging und den Raub dem Vater erzählte”, berichtet die Polizei. Zusammen gingen Vater und Sohn dann am Abend zur Wache.

Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die Hinweise auf die vier unbekannten Männer geben können. Telefon: 02921-91000.