Qualmende Socke in Flüchtlingsunterkunft

0
375
Symbolbild.

Da qualmten die Socken…

Am Montag, dem 30. Oktober, rückte die Feuerwehr Menden zu einem Kleinstbrand in der Flüchtlingsunterkunft am Steinhauser Weg aus.

In einem Flur im Erdgeschoss brannte eine Socke. Die Feuerwehr konnte das Feuer schnell löschen und lüftete die Räume. Die Bewohner hatten das Gebäude bereits rechtzeitig verlassen, als der Rauchmelder ertönte.

Ermittlungen ergaben, dass die Socke wohl mittels einer Zigarette in Brand gesetzt worden war.

„Ob sie so gestunken hat, dass man verhindern wollte, dass sie je wieder jemand anziehen kann, können wir nicht sagen“, so Dietmar Boronowski, Pressesprecher der Polizei des Märkischen Kreises, auf Nachfrage der Rundblick Redaktion.

Die Polizei geht von vorsätzlicher oder fahrlässiger Inbrandsetzung aus, ein Anschlag mit fremdenfeindlichem Hintergrund wird gänzlich ausgeschlossen.

Verletzt wurde glücklicherweise niemand, auch das Gebäude war nach der Lüftungsaktion wieder bewohnbar.