Sexübergriff auf Bahnhofsklo: DB-Manager fordert klare Konsequenzen

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Ein Toilettenmitarbeiter schließt frühmorgens eine Bahnhofstoilette auf, auf der gerade eine junge Frau sitzt, und grabscht der halbnackten 23Jährigen zwischen die Beine. Einen solchen Sexübergriff wie Freitagfrüh (27. 10.) auf den Toiletten am Dortmunder Hauptbahnhof hat es nach Beteuerung des Bahnhofsmanagers “in seiner Zeit noch nicht gegeben”.

Gegenüber den Ruhr Nachrichten forderte der Bahnhofsmanager Konsequenzen für den 49jährigen. Der Ghanaer ist wegen Hehlerei und Diebstahls polizeibekannt, jetzt wird wegen sexueller Nötigung gegen ihn ermittelt.

Nach dem Sexübergriff freigestellt, soll er aber wohl (noch) nicht entlassen worden sein. Konkrete Aussagen dazu gab es bisher nicht, da sich der Betreiber der Toilettenanlage – Franchisenehmer Sanifair – mit Informationen zurückhält.

Für den Bahnhofsmanager steht jedoch fest, dass dieser Vorfall – wenn sich die gravierenden Vorwürfe bei den Ermittlungen bestätigen – neben den strafrechtlichen auch arbeitsrechtliche Konsequenzen haben muss. Die Mitarbeiter hätten sich einwandfrei zu verhalten.