Brutale Bande schlägt Tankstellenmitarbeiter krankenhausreif

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Symbolbild. (Quelle: Pixabay, geralt)

Unter roher Gewaltanwendung hat am Sonntagabend (5. 11. 17) eine Bande Krimineller eine Tankstelle in Soest ausgeraubt. Der Mitarbeiter, der gerade im Verkaufsraum Dienst tat,  wurde krankenhausreif geprügelt, ein anderer alarmierte die Polizei.

Diese fahndet jetzt nach einer ca. siebenköpfigen Bande von Männern, die untereinander Arabisch sprachen, sagte das Opfer des brutalen Überfalls aus.

Wie der Soester Kreispolizeisprecher Frank Meiske berichtet, betraten gegen 22:15 Uhr mehrere dunkel gekleidete Personen den Tankstellenverkaufsraum am Soester Verkehrsring (Wisbyring). Der 55-jährige Angestellte sei sofort angegriffen worden. Unter der Heftigkeit der Attacke stürzte er zu Boden.

Einer der Räuber riss die Kassenlade aus der Schublade, und die gesamte Gruppe flüchtete wieder aus der Tankstelle. Ein weiterer Mitarbeiter, der sich zur Tatzeit nicht im Verkaufsraum befand, alarmierte sofort die Polizei, als er den Überfall bemerkte.

Diese fahndete mit starken Kräften im Umfeld des Verkehrsrings nach den Tätern, jedoch ohne Erfolg. Der 55-Jährige wurde so ernst verletzt, dass er mit einem Rettungstransportwagen in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.

Nach ersten Ermittlungen waren insgesamt ca. sieben Personen vom Tatort weggelaufen. Der Täter, der den 55-Jährigen direkt angegangen hatte, trug einen hellen Kapuzenpulli; der Mann, der die Kassenlade herausriss, hatte einen roten Rucksack dabei. Nach Angaben des Überfallenen waren die Männer dunkel gekleidet und sprachen in arabischer Sprache miteinander. Einer trug einen auffälligen roten Pullover und gelbe Winterstiefel der Marke Timberland, ein anderer hatte einen weiß-grauen Pullover an.

Auffällig waren zudem hellblaue Handschuhe, vermutlich Einweghandschuhe, die mindestens zwei Täter trugen.

Im Rahmen der Fahndung waren Zeugen im Bereich des Piccolominiweges / Wiesengraben mehrere verdächtige Jugendliche aufgefallen. Sie waren mit dunklen Kapuzenjacke bekleidet. Die Kriminalpolizei sucht jetzt weitere Zeugen, die Hinweise auf die Täter und deren weiteren Fluchtweg geben können. Telefon: 02921-91000.

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